Mardi 12 octobre 2010 2 12 /10 /Oct /2010 04:48

Damit geht nun also unser Jahr zu Ende.

Ich sehe es mit einem lachenden und weinenden Auge. Lachend, weil ich Euch bald alle wieder sehen kann, und weinend, weil dann wieder der stressige Ernst des Lebens, d.h. Jobsuche und alles was damit zusammen hängt, beginnt. Aber bereuen werden wir den Schritt, alles aufgegeben zu haben für diese Erlebnisse und Erfahrungen, nie. Es hat uns soviel gebracht, schöne Momente, aber auch schwere Momente, die es hieß zu überstehen. Es ist nicht immer einfach für mich gewesen, es durchzustehen. Immer den Rucksack von einem Ort zum anderen zu schleppen und jeden Tag, ein Bett und was zu essen zu finden (und meist nicht das, was man heute gerade möchte) und all den Komfort von zu Hause zu vermissen. Aber die netten Menschen, die wir unterwegs kennen gelernt haben, und all die schönen Orte und Eindrücke haben mir die nötige Energie gegeben, es zu schaffen.

Diese Reise hat es uns auch erlaubt, das Wesentliche im Leben wieder zu entdecken. Wir können glücklich sein, im reichen Europa zu leben mit all dem Komfort. Und trotzdem sind wir nie 100% zufrieden mit dem. Wir haben Menschen getroffen, die viel weniger besitzen, manchmal nicht mal fließendes Wasser und Elektrizität, aber trotzdem sehr glücklich leben. Das öffnet Augen! Unsere Ansichten hat das sicher geändert.

Die nächsten Wochen, Monate, vielleicht Jahre werden wir wohl damit verbringen, unsere Fotos zu sortieren und von unseren Erlebnissen zu berichten. Das gibt uns die Gelegenheit, uns immer wieder an die schönen Momente zu erinnern. Vergessen werden wir den Trip nie! Aber ob ich noch einmal solch eine Reise machen würde, ...??? David würde sofort JA sagen. In meinen Augen sind Kurzurlaube doch erholsam.

 

SEE YOU SOON!!!

 

Par Halli Allo
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Mardi 12 octobre 2010 2 12 /10 /Oct /2010 04:36

Nach 1 Monat Reisepause gehen wir nun auf Nationalpark Expedition im großen Westen der USA. Wir haben eine kleine Route im Kopf, aber mal sehen, was uns so alles dazwischen kommt und diesen Plan ändert.

 

Yellowstone and Grand Teton NP (11.September 2010 – 17. September 2010)

Nach 2 Tagen Autofahrt durch die Weiten des Landes, mit Abstecher in die kalifornischen Weingegenden Napa und Sonoma Valley, kamen wir eines schönen Abends vor den Toren des Yellowstone National Parks, dem ersten National Park der USA, an. Für die erste Nacht holten wir wieder unser Zelt heraus. Die Temperaturen verhießen zwar keine gute Nachtruhe, aber dennoch lehnten wir dankend ab, als uns der Zeltplatzwart eine kleine beheizte Hütte anbot. Pah, wir sind doch einiges gewöhnt! Aber brrrrrr, am nächsten Morgen, als wir aus dem beeisten Zelt herauskrochen, liefen wir zu allererst zum Wart, um die Hütte nun doch zu nehmen, denn ein paar Tage wollten wir hier schon verbringen (aber auch mal gut schlafen). Somit waren die folgenden Nächte geritzt. Die Temperaturen am Tage waren angenehmer, nicht zu heiß, aber mit Sonnenschein . Demzufolg stand den Erkundungen nichts im Wege.

 

Gut ausgeschlafen machten wir uns also auf, den riesig großen Park zu erkunden. Dieser ist in verschiedene Gegenden eingeteilt: Geysire und Hot Springs Terraces, Canyon Country, Yellowstone Lake, die wir nach und nach per Auto und per Fuß erkundet haben. Aber ich kann Euch sagen, dass man mit gemischten Gefühlen wandern geht, wenn man weiß, dass da Bären frei rumlaufen. Somit haben wir eher die Kurzwanderungen gesucht. Aber auch dabei kamen pro Tag etliche Kilometer zusammen.

Das Geysirgebiet hat bei uns besonderen Eindruck hinterlassen; so viele Fontänen, Nebelschwaden und Farben. Man hat das Gefühl, dass die Erde hier nur aus Löchern besteht. Überall stieg heiße, manchmal auch stinkende Luft auf. Und eine ganz besondere Attraktion war der Old Faithful Geysir. Aber nicht, weil er besonders hoch hinaufspritzt, sondern weil er exakt voraussehbar ist. Wir haben ja schon von anderen Reisenden gehört, dass man das in Neuseeland mit Seife auslöst, aber hier ist es ganz natürlich. Somit zieht er die meisten Menschen an, nämlich die, die einmal einen Geysir in Natur erleben, aber nicht lange unnütz warten wollen.

 

Nach ein paar schönen Tagen sind wir dann weiter in den Süden gezogen, um dem sich anschließenden Grand Teton National Park einen Besuch abzustatten. Dieser ist ganz anders, aber auch sehr schön. Während im Yellowstone Park die großen Flächen und Weiten und Flüsse vorherrschen, sind es hier eher die hohen Berge und Bergseen, die einen bezaubern. Somit steht dem Marschieren auch hier nichts im Wege. Und da die Wege gut bewandert sind, ist die Gefahr, einem Bären zu begegnen auch kleiner. Also haben wir die Schuhe geschnürt und sind um einen See, auf die Berge und in einen Canyon gekraxelt.

 

In den beiden Parks war natürlich auch die Tierwelt nicht zu verachten. Nun habe ich so oft von Bären gesprochen, denen wir nicht unbedingt begegnen wollten. Aber wenn wir in Sicherheit waren, waren sie uns sehr willkommen . Und JA, wir haben sie gesehen! Sogar beide hier vorkommenden Arten, eine Grizzly Mama mit ihren 2 Babys und 2 noch junge Braunbären, die gemütlich im Straßenrand geschmatzt haben. Wenn man im Auto sitzt, dann ist das ok, da fühlt man sich geschützt. Ansonsten gab es noch weitere große Tiere zu sehen, die auch nicht so ganz ohne sind. Wenn Ihr Euch die Fotos anseht, dann wisst Ihr warum. Hierbei handelt es sich um das Bison, den Elch und das Moose (der amerikanische Elch). Ganz schöne Kaliber! Was uns noch so vors Auge lief oder flog, waren Koyote, Pronghorn, Trumpeter Swan, Amerikanischer Eagle, Amerikanischer Pelikan usw. Ganz schöne Vielfalt, oder?!

 

Diese beiden Parks stehen ganz oben auf unserer Beliebtheitsskala.

 

Canyon Country: Arches National Park und Canyonlands National Park (18. September 2010 – 20. September 2010)

Unsere zweite Etappe führte uns dann endlich in den Süden und in die Hitze. Vorbei die kalten Nächte. Also endlich kurze Hose und T-Shirt und Zelt! Aber die Hitze war dann fast schon wieder zuviel – 100°Fahrenheit, was so etwa 40°C entspricht. Wie soll man dabei noch wandern? Aber diese Frage stellte sich eigentlich gar nicht. Wir müssen da durch. Also mit viel Flüssigkeit im Gepäck ging es durch den Canyonlands (etwas weniger) und den Arches National Park (großes Programm).

 

Was sieht man im Canyonlands National Park? Einen Canyon , aber ziemlich weit weg. Demzufolge ist er etwas unspektakulärer. Wir haben die Aussicht aber dennoch genossen, v.a. zu Sonnenuntergang. Ansonsten ist dieser Park eher was für die Outback-Liebhaber. Mit seinem Allrad-Auto kann man tagelang um und durch den Canyon fahren. Typisch Amerika, soviel zu Naturschutz!

 

Im Arches National Park, gleich gegenüber, haben wir wieder etwas mehr Zeit verbracht. Wie der Name schon sagt, sind es die naturgeschaffenen Bögen in den Felsen, die man besichtigen muss. Und aufgrund der roten Farbe der Felsen sind die Ausflüge v.a. bei Sonnenauf- und –untergang empfohlen. Da ist es auch ein wenig kühler und somit angenehmer. Somit war es ein unablässiges Ziel für uns, den Delicate Arche, das Wahrzeichen Utahs, bei Sonnenuntergang zu bekraxeln. Diese Idee hatten auch so viele andere . Hätte ich nicht gedacht, in Anbetracht der Temperaturen. Und dass der große Menschenansturm auch Nachteile hat, zeigte sich darin, dass manch einer sich gerade im entscheidenden Moment in den Arche für das Touristen-Erinnerungsfoto stellte und damit in jedermanns Linse, so dass er fanatische Begeisterungsstürme auslöste. Nee, Leute gibt es! Auch zu Sonnenaufgang machten wir uns einmal auf, aber das fiel uns schon entscheidend schwerer (wenn Ihr versteht was ich meine ), so dass es nicht sehr häufig vorkam.

An einem Besuchs- und Wandertag hatten wir Glück mit dem Wetter. Das heißt, der Himmel war voller Wolken verhangen. Kaum zu glauben, dass ich das einmal toll finden würde. Na gut, für den Fotografen war es weniger schön, aber für den Wanderer etwas angenehmer, zumal wir uns eine längere Strecke ausgesucht hatten. Somit sind wir gut durch den Tag gekommen.

 

Mit zahlreichen Bögen als Erinnerung wollten wir dann einen richtigen Canyon sehen und fuhren weiter nach Arizona in den Grand Canyon National Park.

 

Grand Canyon National Park (21. September 2010 – 25. September 2010)

Hier verbrachten wir einige Tage am touristenreichen South Rim und am eher einsamen Nord Rim des Canyons.

Wanderungen stehen einem nicht so zahlreich zur Verfügung, wenn man nicht unbedingt in den Canyon hinabsteigen möchte (was aufgrund der hohen Temperaturen nicht empfehlenswert ist). Dafür ist es eher die Aussicht, die man genießen muss.

Am South Rim kann man aber dennoch gut laufen. Der so genannte Rim Trail, also der Weg immer am Abgrund entlang, ist sehr gut ausgebaut. So ganz anders, als ich es vor mehr als 10 Jahren gesehen hatte. Also sind wir diesen die ca. 20 km entlang gelaufen. Eines Abends haben wir uns auch entschieden, den Sonnenuntergang und somit das Farbenspiel von einem Punkt etwas weiter unten im Canyon zu beobachten. Also stiegen wir ab. Aber als wir am ersten „Aussichtspunkt“ ankamen, wurde mir beim Anblick der Höhe, besser der Tiefe, ganz anders und ich wünschte mir nur noch, wieder hochzusteigen. Ich glaube, je älter ich werde, umso mehr macht mir die Höhe zu schaffen! Au weia, ich werde alt!

 

Am Nord Rim haben wir nur einen Tag verbracht. Dies ist eher die Stelle, wo man per Auto von einem Aussichtspunkt zum anderen fährt. Dafür hat man aber die Einsamkeit, da sich nicht so viele Menschen hierher verirren. Diese Seite des Canyons ist aber meiner Meinung genauso schön, wenn nicht noch schöner als die Südseite. Hier ist die Natur viel wilder, d.h. man hat richtig dichte Wälder und nicht nur kleine Büsche. Im Winter ist dies sogar eine Langlaufgegend, v.a. für die Ranger, die hier überwintern .

 

Wisst Ihr eigentlich, dass das kleine Eichhörnchen das gefährlichste Tier hier im Park ist? Ja, hätte ich auch nicht geglaubt. Die sind ja so süß! Aber es soll sehr viele Unfälle aufgrund ihrer scharfen Zähne geben. Also Picknick ist nicht wirklich empfehlenswert. Und wer ist daran schuld? Natürlich der Homo sapiens, der auch heute noch nicht weiß, dass man wilde Tiere nicht füttert, obwohl nun überall Hinweisschilder stehen. Grrr, manche sind echt schwer von Begriff!

 

Bryce Canyon National Park und Zion National Park (25. September 2010 – 28. September 2010)

Unseren Abstecher in den Bryce Canyon National Park, ein ungewöhnlich schöner rot-orangener Ort (wir sehen nur noch rot!), haben wir mit einer Sternenstunde begonnen (es gibt in jedem Park ein Rangerprogramm, was manchmal gar nicht so übel ist – man lernt viel dazu!). Dafür hatten wir allerdings echt Stress, denn das hieß für uns, um 19 Uhr gegessen zu haben. Das ist gar nicht so einfach. Waren das Kochen bei Tageslicht und mit Stoppuhr gar nicht gewöhnt.

Dann hat uns der „Dark Ranger“ zunächst indianische Geschichten zur Bedeutung einiger Sterne und Sternenbilder erzählt, bevor es von der Theorie in die Praxis ging, nämlich an die Teleskope. Angeblich ist dieser Park, weil soweit ab von Städten gelegen, ideal zur Sternenbeobachtung. Unser Problem war nur der Fast-Vollmond, der so viel Licht brachte. Wir konnten aber den Jupiter und seine 4 Planeten, Sternencluster und –nebel trotzdem gut sehen. Sogar eine Riesensternschnuppe hat meine Augen gekreuzt. Natürlich habe ich mir was gewünscht, aber das kann ich Euch nun nicht sagen!

Ach ja, was mir heute aufgefallen ist, ist das der Mond und die Sonne in anderen Sprachen und Kulturen die Mond (Mondmaiden, indianisch; la luna, span.; la lune, franz.)und der Sonne (Sonnenmann, indianisch; el sol, span.; le soleil, franz.) sind. Warum wir das im Deutschen verdreht haben, würde ich gern einmal wissen. Ich hab ja eine Erklärung: Sonne ist warm und schön, deshalb weiblich; Mond ist eher kühl und nachts da, also männlich. Welche Erklärungen habt Ihr???

In den nächsten Tagen unseres Aufenthaltes haben wir wieder einmal Sonnenauf- und –untergang mitgenommen. Wir müssten das frühe Aufstehen ja mittlerweile gewöhnt sein, aber es fällt uns immer noch schwer, im Dunkeln aus den Federn zu kriechen ! Einige Wanderungen in das so genannte Amphitheater, umgeben von lauter roten Säulen und Felsen, standen auch auf unserem Programm. Manche haben wir erfolgreich und andere weniger erfolgreich abgeschlossen, aufgrund der schlechten Markierung (wenn man zu weit von den bevorzugten Touristenwegen abweicht). Aber das hat uns zumindest erlaubt, Bekanntschaft mit einem sehr sympathischen französischen Pärchen, Julie und Arnaud, zu machen. Wir haben gleich lange auf dem Weg gequatscht und fast vergessen, dass wir die Runde noch vor Sonnenuntergang abschließen wollten. Und weil es der Zufall so wollte, waren wir auf dem selbem Campingplatz – somit gemeinsamen Abendessen mit Bier, französischer Pastete und Pasta & Thunfischsauce. Eine lange Nacht (für uns, die sonst sehr zeitig im Zelt verschwinden ), weil viel erzählt. Die Beiden machen eine Weltumrundung in 5 Jahren mit Arbeitspausen. Gerade haben sie die Montréal-Etappe abgeschlossen und reisen nun auf dem nordamerikanischen Kontinent herum, bevor es für sie weiter nach Argentinien geht.

 

Nach drei Tagen im Bryce Canyon ging es für uns dann weiter in den Zion National Park. Dies ist auch ein Canyon, und Ihr erratet es nicht, mit roten Felsen!!! Ja, es ist unsere neue Lieblingsfarbe!

Die Einfahrt in den Park war atemberaubend schön – mit abgewaschenen und geschliffenen Felsen. Dann ging es aber durch einen Tunnel und als wir wieder raus kamen, war ich fast enttäuscht. Die Aussicht hat sich total geändert. Nun waren es kerzengerade Felswände, die meine Augen trafen. Im ersten Moment waren diese für mich weniger spektakulär. Aber das hat sich bald geändert (wobei ich immer noch die andere Seite vorziehe ). Nach dem Zeltaufbau haben wir uns in das Innere des Canyons gewagt und eine nass-kalte Wanderung unternommen. Bei 40°C brauchten wir etwas Abkühlung. Aber das war am Ende doch zu viel für meine Füße. Um es also zu erklären: anfangs gab es einen Riverwalk Trail, also immer am Virgin River entlang, vorbei an hängenden Gärten und tropfenden Felsen, den man, wer wollte, im Fluss fortsetzen konnte, um weiter in den Canyon vorzudringen. Nachdem das Omis gemacht haben, haben wir uns auch nicht abschrecken lassen. Ist schon Spaß, wäre das Wasser nicht 10°C kalt. Zu eisig für mich, die Beine haben echt wehgetan. Als wir schon umdrehen wollten, meinte aber eine Amerikanerin, dass wir noch ein Stückchen weiter waten sollten, denn hinter der nächsten Kurve verberge sich ein „Beautiful waterfall“ (O-ton). Also gesagt getan. Echt, man sollte nicht zu gutgläubig sein in diesem Land! Was wir sahen war ein kleines Rinnsal, was von einem Felsen plätscherte. Das Einzige spektakuläre war der Kletterer, der sich von diesem Felsen gerade abseilte. Ach die Amerikaner, aus einer Mücke machen sie einen Elefanten. Hier gibt es echt nur den Superlativ – alles ist gorgeous, awesome, amazing! Dann musste ich aber wirklich bald raus aus dem eisigen Wasser, also Kehrt. Dabei rief es dann wenig später unsere Namen und siehe da, wir sahen Julie & Arnaud wieder. Alle auf derselben Route . Also gemeinsames Rückwaten und wenig später noch einmal Verabschiedung, denn für die Beiden ging es schon weiter. Wir blieben noch ein wenig und „erkletterten“ uns noch die Emerald Pools, eine kleine Wanderung und Anstieg für uns aber enorm für die Amerikaner (die Klassierung war „schwer“!). Dort hatte auch ich dann das Gefühl, dass die 90°C Felsen doch schon sehr beeindruckend sind, v.a. wenn man bedenkt, dass diese von dem kleinen Fluss geschaffen wurden.

 

Unser Fazit für diese Etappe war, dass der Bryce Canyon auf unserer persönlichen Park-Hitliste an 2. Stelle nach dem Yellowstone Park steht und einen Besuch wirklich wert ist.

 

Las Vegas (29.September 2010)

Zu Las Vegas gibt es nicht so viel zu berichten. Jeder weiß ja, was man da sehen kann. Somit haben wir da auch nur einen Abend verbracht.

Hier haben wir also richtig auf Amerikaner gemacht! Das heißt, am Nachmittag haben wir uns zum Shopping in den unendlich großen Shoppingcentern aufgemacht (Wanderläden, also nichts Unnützes), haben aber nicht das Richtige gefunden. Aber das Highlight war unser Abendessen: einmal zu Mac Donald! Aber ach, war das ein Schock! Es war Mittwochabend und das Ding war prall gefüllt mit Familien und Kindern (wahrscheinlich der einigste Spielplatz weit und breit, und noch dazu klimatisiert!), die Hälfte mehr als das Doppelte von uns. Bei diesem Anblick fiel uns das Essen echt schwer. Aber es ist hier ganz einfach, zuzunehmen. Ein Medium Menü entspricht wahrscheinlich dem XXL Menü in Europa, und die zuckersüßen Drinks gibt es für einen Dollar und noch dazu zum Endlos-Nachfüllen. Soviel können die gar nicht spielen und verbrennen, wie sie einnehmen! Also, nur schnell raus da.

 

Den Abend und damit Verdauungsspaziergang haben wir auf dem Casino-Boulevard gemacht, dem so genannten Strip. Von New York über Ägypten ging es bis nach Paris (es rückt also immer näher). Es ist schön, wenn es angestrahlt ist, so viele bunte Lichter und Wasserspiele begleitet mit Musik, aber am Tage eher hässlich.

Natürlich haben wir auch unser Glück versucht und einen kleinen Einsatz gewagt. Aber keine Angst, wir können die Reise nicht verlängern. Der einarmige Bandit hat unser Geld gefressen, aber nichts herausgerückt! Was ich lustig fand und mir bei uns gar nicht vorstellen kann, ist ein Casino-Abendausgang einer Omi-Gruppe. Die kennen sich sogar ziemlich gut mit den Maschinen aus, während wir davor stehen und versuchen zu verstehen, wie der alte einarmige Bandit funktioniert. Heutzutage sind diese nämlich computerisiert, nichts mehr mit Hebel drücken. Sogar beim Roulette geht es über einen Computer. Der Groupier benötigt hier wahrscheinlich eine Informatiker-Ausbildung. Apropos Groupiers, auch hier hält China Einzug. Fast die Hälfte kommt aus dem Reich der Mitte. Schon ein komisches Bild in einer so typisch amerikanischen Metropole.

Um Mitternacht haben wir dann unser ruhiges Zimmer aufgesucht und versucht, die letzte, verpasste Nacht (aufgrund eines Sturmes) wieder reinzuholen. Damit gingen die Nacht und der Ausflug ins Spielerparadies zu Ende.

 

Death Valley National Park (30.September 2010)

Weil wir die Hitze langsam ganz gut ertragen, haben wir uns zu einem Abstecher in das Death Valley entschieden. Nach gutem Frühstück mit frischen Waffeln und Muffins sind wir dann also wieder aufgebrochen, um ein wenig später, nach Durchquerung öder Landschaften, im Toten Tal anzukommen. Unser erster Gang führte uns ins Visitor Center, um die benötigten Informationen einzuholen, v.a. bezüglich des Zeltens. Die Dame konnte uns gut helfen und empfahl uns einen Campingplatz, wo die Temperaturen um ca. 20°F fallen werden. Das bedeutete, nur 80°F in der Nacht. Echt frisch, denn das sind umgerechnet ca. 27°C. Das war dann gesagt, getan.

 

Davor allerdings machten wir eine Rundreise im Park. Diese wird keine Tage dauern, denn hier kann man einfach nichts machen bei der Hitze. Schon still stehen bringt einen total ins Schwitzen. Dabei hatten wir Glück mit dem Wetter, denn die Sonne war hinter Wolken verborgen. Somit war es nicht tödlich heiß, unser Maximum lag bei 111°F (44°C für uns Europäer), so dass wir immerhin noch aus dem Auto aussteigen und 3 Schritte laufen konnten. Aber auch puh-heiß! Wir besuchten Badwater, den tiefst gelegenen Punkt der USA mit seinen 86m unter Meereshöhe, und sahen bunt gefärbte Berge. Dabei war allerdings kein Grün dabei. Aber das Tote Tal ist nicht wirklich so tot, wie der Name verheißt. Pflanzen kann man schon sehen. Sie sind zwar 100% trocken, aber bei der kleinsten Feuchtigkeit starten sie ihren Lebenszyklus wieder. Und zu Ostern muß hier ein Blütenmeer existieren, dass die ganze Welt (naja, die Wüsteninteressierten) anzieht. Wir waren ziemlich allein.

 

Am Abend, wie gesagt, dann Zelten im Toten Tal. Das war gar nicht so einfach. Wir hatten große Schwierigkeiten, unser Zelt aufzustellen, denn der Boden nahm die Sardinen nicht an. Also haben wir es gemacht, wie die anderen Hardcore-Zelter auch – Steine, dicke, große Steine an alle Ecken, damit das Zelt steht und wir nicht wegfliegen (ein selbst stehendes Zelt ist hier zu empfehlen). Der Wind kam auf, was uns zwar etwas Luft (yippieh), wenn auch heiße, zufächelte, aber gleichzeitig auch unser Zelt ins Wanken brachte. Am Abend hatten wir auch Besuch einiger Wüstenlebewesen. Sie, die Kangaroo Rats, waren sehr interessiert an unseren Wasserreserven (sie sind nicht hässlich wie die echten Ratten – keine Angst). Auch Fliegen, Falter u.ä. lebte bei den sinkenden Temperaturen wieder auf, was uns allerdings ziemlich nervte. Also ab ins Zelt. Aber die Nachtruhe war keine richtige Ruhe: unser Zelt flog trotz der Steine davon und es war einfach zu heiß (aber ich weiß, dass ich mich in einigen Tagen nach dieser Wärme sehnen werde ).

Somit beendeten wir unsere Wüstenerfahrung und waren froh, als wir wieder Luft bekamen .

 

Sequoia National Park (2.Oktober 2010)

Dies ist unsere vorletzte Station unserer Reise (auweia, bald geht es zurück in die Realität). Um den Park zu erreichen, suchten wir uns eine super kleine Strasse aus, die uns übers Gebirge, durch Wälder, durch Gewitter und wahnsinnig abgelegene Orte brachte (Hilfe, was machen die Leute hier???). Ganz am Ende unserer Überquerung hatten wir noch ein ganz besonderes Abenteuer. Wir fuhren uns irgendwo einen Nagel ein, so dass unser Reifen bald platt war. Also mitten im Wald Reifenwechsel. Sehr spaßig, wenn sich der Ersatzreifen im prall gefüllten Kofferraum befindet . Was hilft’s, alles raus aus dem Auto und am Ende wieder rein! Immerhin regnete es nicht.

In der nächsten Stadt, immer noch 30 Meilen entfernt, haben wir versucht, den Reifen wieder reparieren zu lassen. Das war aber gar nicht so einfach: In der ersten Werkstatt haben sie das Loch nicht mehr gefunden und uns den Reifen wieder dran montiert. Aber nach 17 Meilen zeigte sich das Loch wieder. Was machen? Wieder zurück und Ihnen zeigen, dass wir nicht spinnen. Aber die waren schon geschlossen (willkommen zurück in Kalifornien; Schluss ist 17 Uhr). Also zur nächsten Werkstatt, aber die wollten uns eine halbe Stunde vor Arbeitsschluss nicht mehr helfen (es könnte ja zu Überstunden kommen) und schickte uns weiter. Wir waren echt genervt und dachten schon, dass wir in diesem Kaff übernachten müssten. Letztendlich landeten wir in einer mexikanischen Werkstatt und die waren sehr nett und gesprächig, zumindest einer, der uns mit spanisch vollplapperte, während der andere an unserem Reifen arbeitete . Schließlich, nach 10 Minuten war das Loch repariert und wieder an seinem Platz. Die fragten nicht nach Arbeitsschluss!

Glücklich, den Stress überstanden zu haben, konnten wir unsere Reise doch noch fortsetzen, um 1 Stunde später vor den Toren des Sequoia National Parks anzukommen. Eine gute Nachtruhe haben wir uns echt verdient!

 

Im Park eingefahren, haben wir gesehen, dass es da weniger zu sehen und machen gibt, als wir gedacht hatten. Ein Tag ist also mehr als genug. Da es im Park ziemlich steil die Berge und Canyons hochgeht, sind die Wanderrouten sehr begrenzt. Und campen werden wir hier auch nicht bei den vorhergesagten Frosttemperaturen. Außerdem hat es nur gepieselt .

Wir haben uns anfangs für den Besuch der Crystal Cave entschieden. In einer Höhle werden wir immerhin nicht nass! Unser Guide war sehr begeistert von ihrer Höhle und deren Wildlife. „It’s sooo amaaazing!“ Ok, sie war nicht schlecht, aber ich sage Euch, die Saalfelder Feengrotten sind viel amazinger! Sie konnte sogar im T-Shirt hinabsteigen, während wir zitternd um sie herumstanden.

Am Nachmittag begaben wir uns auf die Reise zu den super großen Sequoias: eine Tour zu umgestürzten, in Tunnel umgeformte, lebende und tote Riesen. Zum Abschluss sahen wir noch den Voluminöstesten unter den Sequoias, den General Sherman. Diese Bäume sind schon echter Wahnsinn. Und schön sehen sie aus mit ihrer rötlichen Borke. Schade nur, dass die Sonne nicht schien. Dann war Schluss.

 

Unsere Idee war dann, aus dem Park zurück ins warme Tal zu fahren, aber nicht zurück zum alten Platz, sondern weiter in Richtung Kings Canyon (der Park, der sich im Norden gleich an den Sequoia Park anschließt). Aber ach, wir rollten und rollten, aber weit und breit keinen Campingplatz in Sicht. Selbst an einem Motel machten wir Halt, aber das war schon geschlossen L. Was machen? Wir entschieden uns, zurück zum bekannten Zeltplatz von gestern zu fahren. 50 Meilen durch dunkle, abgelegene Ecken auf einer klitzekleinen, kurvigen Strasse. Unterwegs haben wir Reh, Fuchs und Waschbär getroffen. Vollkommen müde kamen wir 22 Uhr an. Kein Abendessen, nur Yoghurt und dann ab in die Federn!

 

Eine Entscheidung haben wir auf der Fahrt getroffen, kein Kings Canyon! Wir hatten keine Lust, die ganze Strecke noch einmal zu fahren. Das war abgehakt, v.a. weil auch Regen vorhergesagt wurde und man somit nicht viel sehen und machen konnte. Wir hatten keine Lust, hier die restlichen Tage zu verbringen. Also auf in Richtung Yosemite.

 

Yosemite National Park (3.Oktober 2010– 4.Oktober 2010)

Am folgenden Morgen haben wir alles etwas langsamer angehen lassen und die Sonne genossen. Über der Sierra Nevada hing immer noch der Wolkenteppich und das bestätigte unseren Entschluss, nicht in den Kings Canyon zurück zu kehren. Allerdings ist der Yosemite Park nicht anders gelegen. Mmmh, da müssen wir wohl durch. Lass uns erst einmal hinfahren und sehen.

 

Am Nachmittag kamen wir vor den Toren an. Eigentlich wollten wir außerhalb des Parks noch im Warmen nächtigen, aber es gab weit und breit keinen Zeltplatz (Kalifornien, da hatten wir vorher schon Probleme, Zeltplätze zu finden). Somit landeten wir im Park und ließen uns von einem Ranger zu seinem lokalen Zeltplatz überreden, trotz der vorhergesagten 5°C und 80% Regenchance. Müssen wir uns eben gut einpacken. Bye, Bye der Sommer!

Welch Nacht! Nein kalt war es nicht, eher zu warm (ich weiß, hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde ). Aber es hat geschüttet, geblitzt und gedonnert wie Sau, die ganze Nacht durch! Immer nur 3 Stunden Schlaf zwischen den Störungen. Die Masse des Regens haben wir nicht nur anhand unseres Zeltes gesehen (es hat das Wasser zwischen Zeltunterlage und Zeltboden gedrückt, so dass es unter unseren Matratzen auch nass war; auch meine draußen geparkten Schuhe hat es überspült ), sondern auch am Morgen auf den Strassen. Der Strassendienst musste anrücken und die Strassen wieder freischaufeln.

Wir sind also ziemlich zeitig auf den Beinen gewesen und haben uns um unser Zelt gekümmert. Alles wurde auseinander genommen und hermetisch in Plastiksäcke verpackt. Dann wurde das Auto gut aufgeheizt, damit es nicht zu feucht wurde. Die Entscheidung lag nah, dass der Besuch des Yosemite Parks auch schnell abgeschlossen wurde. Zumal sie bis zum Ende der Woche keine Wetterbesserung vorhersagten, sondern noch mit Frost und Schnee kamen. Also nee, das brauche ich wirklich nicht. Aber wir machten immerhin eine Rundfahrt ins Yosemite Village, gleichzeitig der beste Punkt im Park. Einige Fotos habe ich auch geschossen.

Wir verabschiedeten uns also noch am Vormittag, um die sonnige kalifornische Ebene zu erreichen.

 

Damit geht nun auch unsere Amerika-Rundreise bald zu Ende. Einige Tage bleiben uns nun aufgrund der Programmänderung noch. Die werden wir wohl sehr ruhig verbringen. Wir werden zurück an die Pazifikküste fahren, uns Monterey ansehen und dann ganz langsam wieder nach San Francisco zurückkehren. Vielleicht verbringen wir da noch einige Tage. Wer weiß, das wird ganz spontan entschieden.

 

Nachtrag zu Monterey (4.Oktober 2010 – 5.Oktober 2010)

Ich gebe Euch nun noch abschließend die Informationen zu Monterey. David kennt diese Stadt aus Zorro . Kennt Ihr die Serie auch? Allerdings wird hier Zorro mit keiner Silbe erwähnt, so dass ich denke, dass die Serie nur den Namen der Stadt geliehen hat, weil hier wirklich die Mexikaner und Amerikaner waren.

Aber es ist eine hübsche kleine Stadt und im Sommer aufgrund der Nähe zum Meer die Metropole für die San Franciscoer (? oder Franciscaner). Heute waren wir fast alleine unterwegs. Was es hier zu sehen gibt, sind die alten, noch erhaltenen Häuser im mexikanischen Stil. Es sind entweder Adobe- oder Holzhäuschen, die gut gepflegt und immer mit einem hübsch angelegten Garten verziert sind. Da kann man schon neidisch werden. Habe mir, na klar, auch einige ausgesucht. Aber es ist so schwer, die auch noch mit nach Hause zu tragen.

Am Nachmittag haben wir uns ganz spontan zu einer Walbeobachtungstour entschieden. In Neuseeland sind wir dem aus dem Wege gegangen, weil es a) zu teuer war und b) nur eine kleine Chance auf Sicht gab. Immerhin haben wir einige ja schon in Südafrika sehen können. Aber hier versprechen sie 100% Erfolg und wenn nicht, eine weitere Gratisfahrt. Und wir haben ja Zeit! Also, das klang nicht so schlecht! Und dieses Mal wurden wir wirklich nicht enttäuscht. Wir sahen, ich weiß nicht wie viele Humpback Wale und 2 Blauwale, ganz nah von unserem Boot. Ein besonderes Prachtstück, ein Humpback Wal namens Propeller konnten wir sogar vom Boot aus berühren (an die Geschichte, wie er zu seinem Namen kam, weiß ich nicht mehr, aber zuletzt haben sie ihn im Juni in diesen Gewässern gesehen). Er dachte vielleicht, dass wir ein Superwal sind und hat Bögen um und unter unserem Boot gemacht. Für uns hieß das Sport, denn wir mussten von einer Seite auf die andere Seite rennen. Aber das haben wir gerne in Kauf genommen. Die Biologin an Bord erklärte uns einiges über diese großen Meeressäugetiere und meinte, dass es ein ganz besonderer Moment ist. Das war uns klar! Somit sehr zufrieden und glücklich fuhren wir wieder zurück an Land.

Falls Ihr in der Zukunft mal in der Gegend seien solltet, dann ist so ein Ausflug echt zu empfehlen. Vor allem hier ist die Dichte der Wale sehr hoch und damit die Chance, sie zu sehen, sehr groß.

 

Resumé USA

Der Westen dieses Landes ist unserer Meinung nach auf jeden Fall auch einen Besuch wert. Die Natur ist super, sehr variantenreich und bei den Temperaturen findet man auch alles, von heiß zu sehr kalt. Allerdings muss man mit dem Superlativ gut umgehen können . Alles ist super toll, super schön und am besten als irgendwo anders auf der Welt! Und wie schon gesagt, alles ist groß, in Bezug aufs Camping sogar sehr groß! Es ist fast noch schlimmer als in Australien. Hier sieht man Camping Cars groß wie Busse, die noch dazu ein normales Auto (für unsere Verhältnisse sehr großes Auto) hinter sich herziehen. Und wer sitzt drin? Meist 2 kleine Rentner, die kaum übers Lenkrad schauen können. Aber ich gebe zu, manchmal, v.a. wenn es kalt oder nass draußen war, war ich doch sehr neidisch und dachte, es müsse schon sehr komfortabel drinnen sein!

Bei groß fällt mir noch etwas ein: die Supermärkte. Die Körbe sind so groß, dass auch wir in den Kindersitzen Platz haben würden , die Regale sind weit wie eine dreispurige Autobahn, die Produktgrößen sind in XXL zu finden (Müslipackungen sehen aus wie 10 kg Hundefuttersäcke) und demzufolge auch einige Personen. Und um sich nicht zu sehr beim Einkaufen zu verausgaben, kann man auch durch die Regale fahren, sozusagen im Mini-Rollstuhlauto. Ursprünglich waren sie vielleicht für Behinderte gedacht, aber das spielt nun keine Rolle mehr.

Also echt, manchmal fallen einem echt die Augen raus, bei dem, was man hier sehen und hören kann und muss. Einerseits sind sie uns meilenweit voraus, z.B. was die Techniknutzung anbelangt, in anderen Dingen liegen sie Lichtjahre zurück: Umweltschutz, Schulbusse… Trotzdem ist das Völkchen im Großen und Ganzen nett, auch wenn die Freundlichkeit nur die Oberfläche kratzt. Aber das macht in dem Moment nichts, denn ein Lächeln oder freundliches Wort sind immer willkommen!

Par Halli Allo
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Mardi 12 octobre 2010 2 12 /10 /Oct /2010 04:31

Maintenant nous attaquons enfin les choses sérieuses avec un tour des grands parcs de l’ouest.

 

Napa vallée

Nous n’avons pas conduit bien loin, juste 2H au nord de San Francosco. Nous avons commencé par les vignes californiennes : Napa et Sonoma, un peu de pinard pour se remette sur pied après un mois d’arrêt. Le temps n’est pas encore aux vendanges mais ce ne sera tardé. Les domaines semblent immenses et ils portent souvent des noms venus du vieux continent. Pourquoi donc ? Les américains manqueraient-ils d’imagination ou ca aide à faire vendre le vin ? Le coin respire le pognon comme toute région remplie de vigne qui se respecte ! Nous nous sommes pas éternisés dans le quartier car nous avions mieux à faire. Le coin reste tout de même très joli et à voir

 

Yellowstone

Après 2 jours de conduite, Yellowstone nous voici enfin. Eh oui sur la carte des US, ca parait tout proche et bien pas du tout. Il nous a fallu 2 jours pour rejoindre ce parc. Le 1er soir paraissait pas chaud mais bon nous avons décidé de prendre la tente. On est courageux ou pas ! Eh bien grand échec.....nous nous sommes préparés un peu comme des bleus. Résultat nous nous les sommes caillées toute la nuit. Eh oui il avait gelé sur la tente donc une nuit très très courte. Le lendemain nous avons demandé et pris la cabane au fonds du jardin. L’autre truc qui vous fait réfléchir aussi et que le propriétaire nous a dit « hier il y avait un ours dans le camping mais ne vous inquiétez pas, il ne vous embêtera pas. «  Et oui forcément il ne nous embêtera pas !! Du coup la cabane était aussi la bienvenue car plus chaude et pas d’ours noir qui vient vous respirer dans les oreilles...

Que connaissez-vous de Yellowstone ? Bien sûr les geysers. Vous avez toute la partie ouest qui est recouverte de geysers. Ca fume de partout et avec le froid, vous voyez que des fumées. C’est magnifique de loin et de près, encore plus, c’est comme la palette d’un peintre. Vous avez des couleurs allant du bleu turquoise en passant par le rouge, le jaune et tout le panel. Vraiment magnifique. Nous avons pris 2 jours pour visiter toute cette partie avec des randonnées. Le geyser est un truc qui peut aussi cracher et très haut jusqu’à 60m pour certains. Celui-ci est rythmé comme une horloge : toutes les 90 minutes. Les gens s’agglutinent devant pour le voir. Les autres geysers sont plus calmes. Ils se limitent à des bulles ou des rejets d’eau mais pas très haut. Vous mettez toujours du temps à tout visiter car vous tombez dans un embouteillage. Comme dans le Kruger, dès qu’un animal se traîne, tout le monde s’arrête. Nous avons vu ainsi des bisons, des rennes, des coyotes et des ours. Revenons sur ce dernier : c’était un grizzli avec 2 petits. Bon il vaut mieux l’avoir en peluche. Ils mangeaient des herbes mais cela reste un ours, un sacré bon viel ours qui mange à peu près tout. Nous étions content d’être dans notre voiture. Mais dans les parcs, ils vous disent que s’il sent de la nourriture dans votre voiture, il peut vous la défoncer. Imaginez le truc. Le grizzli est plus puissant mais vous avez aussi l’ours noir et ce dernier peut aussi grimper aux arbres. Donc pour se sauver, bon courage. Je vous le dis Mesdames, gardez l’ours que vous avez à vos côtés. Même s’il grogne de temps en temps, c’est encore le meilleur !

Le bison est facile à voir car il y en a dans tous les coins. Les rennes attendaient le père Noel pour voyager. Elles étaient fin prêtes. Nous avons vu pas mal d’autres animaux notamment des oiseaux, l’aigle et le cygne de Yellowstone.

Et non il n’y a pas que des geysers. Toute la partie est du parc est très nature avec de grandes plaines recouvertes de bisons et d’une rivière où se succède 2 grosses cascades. Le parc est énorme et nous avons alterné randonnée et conduite pour essayer de découvrir un maximum. Nous y sommes restés 7 jours au total avant de descendre vers le parc au sud.

 

Grand Teton

La vrai prononciation pour ce parc est grand titon et non teton. Je crois que c’est mieux de prononcer comme cela sinon c’est du genre marrant. Le parc touche Yellowstone. Le décor n’est plus le même. Fini les geysers et place aux montagnes avec des lacs en 1er plan. Si vous êtes àYellowstone, vous devez aussi aller dans ce parc car il vraiment magnifique. Nous avons randonné pas mal et visité une cascade de l’autre côté d’un lac. Nous avons pas regretté nos 2 jours. Bien qu’étant plus au sud, nous avons encore laissé la tente de côté mais évidemment que nous cuisinons. Quelle question vous vous posez ?  Pas question de burger et tout c’est truc gras. Si vous bouffez ca, vous revenez énorme. Regardez les amerlocs en général. Petite voiture électrique dans les supermarchés car ils sont impotants. Je ferai un aparte sur la culture américaine et sur tout ce que nous avons vu un peu plutard.

Grand teton a ne pas oublier si vous avez la chance de visiter Yellowstone. Suivez nos conseils.

 

Canyon lands et Arches parcs

Beaucoup plus au sud et beaucoup, beaucoup, beaucoup plus chaud, vous avez 2 parcs. Sûrement pas les plus impressionnats mais très jolis. Come d’habitude pour arrver ici, il vous faut 2 jours. Toujours les US. Les températures sont passées d’un petit 15-20°C à plus de 40°C. Nous sommes arrivés dans le désert. Pas vraiment le désert car quand vous traversez les US, même au milieu de nulle part, vous trouvez toujours une habitation. Vous vous demandez toujours ce qu’ils peuvent bien foutre là. Vous ne savez pas toujours répondre mais ils vivent là !
Revenons sur nos 2 parcs.

Canyon lands est un énorme canyon, très large donc pas très impressionant. Nous ne sommes pas descendus dedans. Nous sommes plutôt partis voir l’autre côté. Et là vous trouvez des arches partout. Dans l’autre parc, vous trouvez des arches. Ce qui fait la beauté des ces parcs est la nature de la roche : c’est du gré donc tout est rouge. Evidemment vous avez les points pour le levé et le coucher du soleil. Ainsi pas de grasse mat, réveil 7H voir plutôt le matin et direction le site pour voir le soleil arrivé. Non mais franchement, vous ne pensez pas que nous sommes cons ou mazoss pour juste faire quelques clichés exceptionnels. Et non, nous ne regrettons pas du tout, je vous laisse apprécié les photos.

Pour la visite, nous avons continué sur le même rythme : rando et conduite. Ici, dans ce parc, nous avons fait une rando de 16km. Sur la diostance pas de problème car nous faisons ca en géneral. Le problème est que nous ne sommes pas méfiés de la temperature, résultat 40-45°C. Eh bien, ca cognait dans le canyon, ca cognait même très fort. Mais nous avosn pris des bonnes photos des différentes arches. Ce parc, arches national park est vraiment chouette aussi. Mais bon il faut continuons la tournée et direction...

 

The Grand Canyon

Pour une fois ce fût proche. Là c’est énorme et c’est profond. Nous avons posé la tente dans le parc. Que pensiez-vous ? Cela fait quelques temps que  nous recampons et youuuuuuuuuuuuupi. Que disais-je au début ?

Grand Canyon est vraiment large et profond : environ 1600m de profondeur et 16km de largeur. Of course il porte bien son nom. Nous avons arpenté la bordure sud et nord. J’ai été impressionné mais pas comme le canyon au pérou, un des plus profond au monde. Peut-être, c’est le fait de ne pas être descendu dedans, je ne sais pas ? Nous avons plus marché sur les bords qui sont déja assez long. La faune n’est pas des plus imprssionnates dans le quartier, la géologie est plus importante. Nous avons rencontré Tic ou tac. Je ne sais pas les distinguer. Eh vous vous rappelez le dessin animé Tic et Tac, les 2 petits écureuils. Nous, oui nous, nous les avons vus et je peux vous dire que je suis fasciné par cet animal. Il est si rapide dans tous ces mouvements que vous avez l’impression de regarder un film saccader. Il est vraiment rapide et drôle dans son comportement. Les autres écureuils sont chouettes mais ceux-ci sont encore différents. Voici un peu de notre Grand Canyon. La rive sud est très touristique et la rive nord sauvage. Passons à la prochaine étape mais entre-temps, j’ai remis la boule à zéro. La coiffeuse avait 36ans et elle allait être grand mère. Oooooh qu’est-ce que c’est ? C’est des vrais chaud dans sa famille ! Je me suis senti tout vieux d’un seul coup mais bon choix de vie différent.

 

Bryce Canyon

Fini les canyons et place à autres choses. Connaissez-vous ce parc ? Si oui, pas la peine de regarder les photos si von, vous allez découvrir des paysages extraordinaires. Le parc est une succession de cheminées. Les cheminées sont des tours résultat de l’érosion. Vous en avez de couleurs principalement : blanc et rouge. Avec le soleil, elles prennent des teintes mais ca ne s’arrête pas là. A force de les regarder, vous voyez des formes de paysage, des visages....je n’ai pas dit qu’il fallait avoir fumée, pas de cela dans la maison. La jeunesse, c’est terminé.

Les randonnées dans ce parc sont vraiment magnifiques au milieu de ces trésors. La nature est souvent un régale. Dans ce cas-là, nous ne regrettons pas encore notre passge. De plus, nous avons eu la chance de rencontrer encore de grands voyageurs Arnaud et julie. Ils se sont fixés de voyager pendant 5 ans. Ils alternent leur voyage entre période de travail pour 1 an en général et après visite du continent. Ils ont déjà travaillé au Canada, maintenant ils voyagent sur les USA et direction fin octobre l’Amérique du Sud pour travailler et revoyager après... Encore un style différent mais toujours aussi bien. Revenons À Bryce. Le ciel est super noir ici donc nous en avons prodité pour faire une revue des étoiles dans l’hémisphère nors avec un ranger. Ce qui est cool (je par le comme un américain), ce sont les activités des rangers. Vous avez différentes choses allant de la petite explication sur la géologie, la faune jusqu’à la marche. C’est bien fait et ce sont des vrais acteurs.

Au final, ce parc est plutôt du genre bien et encore une recommendation sur votre parcours.

 

Zion Canyon

Vous allez vous dire : « ils commencent ànous courrir su le coquillard avec leur canyon ». Eh non, chaque parc est différent. Celui-ci est un canyon étroit avec des pentes vraiment verticales. Je ne vous dis pas, Laurent et Magella, good luck dans celui-ci. Ce parc fait partie des incontournables pour les grimpeurs.

Nous, ce n’est pas ca. Nous avons juste fait une randonnée où vous marchez dans la rivière. Vous avez les pieds bleus et la tête chaude car ca cogne tout de même. La rando dans l’eau, nouveau mais vraiment bien bien. Halli a perdu quelques doigts de pieds dans l’aventure. Ne vous inquiétez pas, nous les avons retrouvé ! Ils étaient juste congélés et ils flottaient sur la rivière. Tout est rentré dans l’ordre. Bon mis à part quelques balades, nous nous sommes pas éternisés dans le quartier car c’est chouette mais bon. Ah si l’entrée est du parc est magnifique. Les roches sont faites commes des couches. C’est comme de la pâte feuillettée et c’est super chouette. Nous en avons profité pour compléter notre collection de photos sur les animaux avec le bouquetin. Il a descendu une paroi en face de nous complètement verticale, vraiment impressionnant la vision pour les appuis et la technique sur des rebors infiniment petit. Chapeau l’artiste. Après les parcs, place à un peu de relaxation...

 

Las Vegas

Eh bien oui, nous espérons gagner un peu d’argent. Nous sommes venus tenter notre chance dans les machines à sous. 2$ et pas le moindre copec. Au début nous avons mis un peu de temps à comprendre le fonctionnement. Eh oui même les bandit-manchots se sont modernisés. Fini la poignée à tirer, maintenant ce ne sont que des boutons à presser. Nous avions un peu l’air du poule qui a trouvé une fourchette alors que les mamies maîtrisaient cela vraiment bien. Unpeu idiot pour pas dire con sur le coup !

Sinon que dire de Las Vegas ? Il fait super chaud m^me le soir vers 10H, je pense qu’il faisait encore 30°C. Quelle idée de construire une ville dans le désert. Vous n’avez pas grand chose si ce n’est des casinos. Alors ca, c’est sympa la nuit tombée. Vous passez par les pyramides d’Egypte, la statue de la liberté et NY, Paris of course, l’Italie. Vous voyagez pas mal en très peu de distance, juste pour voir des machines à sous et des croupiers. Tous les casinons sont vraiment très grands. Mis à part cette ambiance, la ville est pauvre dans les autres activités. Un jour est largement suffisant. Le lendemain, nous étions déjè repartis vers un peu plus de solitude encore....

 

The death Valley

Vous arrivez et le thermomètre vous dit : « Attention, ca va cogner dans le quartier ! « . Nous avons eu des températures dépassant les 45°C avec un ciel couvert de plus. Le coin porte bien son nom. Mais que trouvez-vous dans le quartier ? Eh bien pas grand chose au niveau faune : juste le kangourou rat et des mouches comme tout endroit désertique, elles sont là pour vous emm.....Vous voyez ce que je veux dire. Les paysages sont assez colorés : vous avez des roches de différentes teintes. Il y a m^me un salar qui rappelle le Chili. Il n’est pas blanc blanc. Après cette cisite plutôt en voiture, direction le camping. Le ranger vous avertit qu’il faut presque être fou pour camper. Vous trouvez même des campings gratuits car tu crèves de chaud même la nuit. Les roches restituent toute la chaleur emmagazinée. Nous avons tenté de planter la tente. Tout tenait avec des roches dans tous les coins. Le vent dans la nuit est arrivé et nous a secoué tout cela. Ce n’est pas trÈs dérangeant car vous n’arrivez à dormir dû à la chaleur. Nous avions trop marre de la chaleur après cette superbe nuit de sommeil. Comme le ciel était couvert donc pas très motivant pour voir ce coin, nous avons avancé vers un autre parc.

 

Sequoia National Park

Grosse galère pour arriver jusque là. Crevaison dans la pampa. Nous avons pris un raccourci sur la carte mais ca n’arrêtait pas de monter, descendre, monter les montagnes du quartier. L’orage est tombé au moment de changer le roue mais heureusement pas une goutte d’eau. Les américains roulent toujours avec une galette alors que cela fait longtemps que cela n’esxiste plus sur nos voitures. Et là mission trouver un garage. Bingo en voici un 1er. Nous regonflons la roue et pas une trace de fuite. Je leur indique le trou mais rien. Le pneu conserve sa pression. Bon je suis étonné mais je roule 15km et pchi. Retour à la case départ mais bien sûr, il était fermé. Nous récupérons quand même notre pognon et direction des mexicanos qui nous dépannent tout de suite. Nous sommes de retour en Californie et ca a un petit air de Mexique. Sûrement des restes de l’ancienne possession mexicaine en plus de l’immigration illegale. Mais les américains du coin abusent de cette main d’oeuvre pas cher étant pas légale et de leur faculté de travailler sous la chaleur. Il y a ici beaucoup de maraîchages et des fermes industrielles comme dans le film d’Arthus Bertrand. Des vaches à lait à ne plus les compter, sûrement quelques milliers dans chaque ferme. Leur vie se résume à manger et produire du lait. Elles ne verront jamais un vrai pré. Par contre elles ont de grands ventilos pour les rafraîchir. Impresionnant à voir. Les champs à côté sont cultivés et cultivés sans une période de repos. Une vraie industrie au final.

Les sequoias, le sujet principal. Après ce périple, nous arrivons dans ce parc. Nous avons logé la nuit dans un camping dans la plaine. Ils sont trop haut perchés sur les montagnes et ca caille ici. Après les redwood de Nouvelle –Zelande, nous avons vu les sequoias. Ils sont aussi énorme. Le tronc est massif de chez massif. <il faut 16 personnes pour encercler le tronc. Si vous voulez comparer, quand vous regarder le sequoia, vous avez la même impression qu’à une souris quand elle vous regarde. Imaginez les mastodons. Ah si nosua vons vu uen grotte. Joli mais pas exceptionnel. Pour les américains, c’est l’une des meilleures. Voici un exemple complètement amerlocs.

Le soir, nous avons voulu redescendre dans la vallée en prenant une autre porte de sortie du parc. Eh bien encore une aventure, nous avons roulé dans la pampa une fois de plus. Ce qui est bien et pas bien aux USA : vous trouvez une cahute n’importe où mais vraiment n’importe où. Quelquefois, vous pouvez vous loger facilement et d’autrefois, c’est vraiment le bordel. Résultat le lendemain direction ailleurs...

 

Yosemite National Park

Très connu pour les grimpeurs et les américains en règle général. Toujours haut perché dans les montagnes, nous avons campé dedans. Les rangers annoncaient une forte probabilité de pluie mais pas d’orage. Résultat la pluie de chez pluie, tout était complètement trempé. En plus l’orage est venu s’y ajouter. 5 sont passées dans la nuit. Et dans les montagnes, vous entendez le bruit pendant quelque temps. Plusieurs fois, ce fût proche car nous n’avions pas le temps de compter entre l’éclair et le tonnerre. Olalalalalalalala, c’est tout proche. Résultat, nuit blanche ou presque et dégoûté de Yosemite.

Pourtant lors de la visite du lendemain toujours pluvieuse, vous avez des verticales magnifiques avec des cascades qui chutent de plus de 300-400m. C’est super chouette mais le froid nous a mis dehors. Il annoncait encore pire pour le reste de la semaine, je ne vois pas plus pire si ce n’est la neige ! Les températures risquaient aussi d’être plus froide. Super la totale. Ni une ni deux, direction la côte pour la chaleur et la ville de Zorro

 

Monterrey

Ancienne ville mexicaine reconsruit, vous pouvez vous balader dans les anciennes maisons et leurs jardins. L’autre attraction locale est les baleines. Nos tickets en poche, nous voilà en direction des mammifères. Nous n’avons pas été décus. Cela a commencé avec les baleines à bosse. Il y en avait vraiment beaucoup et elles nous ont gratifié de leur nageoire arrière. Après les baleines à bosse au nombre d’une bonne dizaine, nous avosn vu 2 baleines bleues, la plus grosse baleine au monde. Elles sont restées un peu loin et après une baleine à bosse est venu jouer sous le bateau. Elle a sorti son nez sur un côté, le long de la coque, et d’un côté comme ca puis de l’autre......Pour vous dire qu’elle était proche, certains ont pu toucher le nez. Visiblement elle est bien connu car l’équipage l’a déjà surnomé « propiller ». Ce moment avec les baleines reste un excellent souvenir et incroyable de voir cet animal si proche. C’est vraiment massif de chez massif. Après ces derniers jours de galère entre le froid, la pluie et le reste, enfin un bon truc. Maintenant nous remontons vers le nord pour faire nos bagages et rejoindre notre terre de départ. Mais avant je vais finir avec les USA et ses habitants.

La nature est extraordinaire, vous avez vraiment tous les contrastes. La vie est assez cher donc le camping est bien fait dans l’ensemble mais vous pouvez camper comme eux avec encore plus de confort : le bus campimg-car tractant une voiture derrière. Les Américains peuvent gros mais vraiment gros. La majorité sont plus gros que nous. L’alimentation est faite de burgers et de soda. Au Mcdo, nous avosn vu une pub avec le verre pour 1$ et vous pouvez vous servir à volonté. Que c’est facile dans ces cas-là. Un autre truc, ils sont super fiers de leur pays. Vous trouvez souvent un drapeau devant la maison et un rien leur paraît super de chez super. Dans Zion canyon, nous marchions et une américaine nous dit si vous allez plus loin, vous trouvez une magnifique chute d’eau. Résultat un pauvre truc débitant presque rien venant de la paroi. Ca, c’est le cas typique que vous pouvez trouver ici : grrrrrrrrrr, un peu énervant. <

Notre séjour fût aussi superbe dans ce final et cela vaut le coup si vous avez du temps à passerr. Je tirerai un bilan final plutard de tout ce que nous avons visité et que j’en retieens. A TRES BIENTOT

Par Halli Allo
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Lundi 11 octobre 2010 1 11 /10 /Oct /2010 20:14

San Francisco (3.August 2010 – 7. September 2010)

Nous venons de poser les valises À San francisco. Pourquoi San Francisco ? C’est tout simple, le feuilleton ! Savez-vous öequel ?.......Bien sûr« les rues de San Francisco ». J’ai toujours eu envie de voir les collines, la maison bleue et .....

Le changement est radical par rapport à l’Amérique du Sud. Nous étions dans un mode : tu défais ton sac, tut e poses pour 1 nuit ou 2 et tu le refais. Eh bien là, nous pouvons nous lâcher et poser tout notre bordel. Nous avons trouvé une colocation chez une mamie et tu peux enfin dire que tu as un « chez toi ». Inespéré non !. Tu prends tes affaires et tu sais que tu les reprends dans un mois, oui ......vous avez bien entendu un mois. Pour nous, c’est comme une éternité. Attention ne croyez pas que ce soit définitif. Nous reprennons la suite de notre aventure après ce stop. Nous avions juste besoin de nous reposer et la 2ème chose est que nous ne voulions pas voyager en même temps que tous les américains donc pourquoi pas stopper pendant août.

Mais qu’allons-nous faire dans le quartier ?

Nous pouvons visiter et gravir les collines, ceci est la 1ère solution et quoi d’autres ? Faire des cours d’anglais. Attention american-english et non british english. Eh oui, j’ai pris des cours d’anglais pendant 1 mois pour essayer de perfectionner tout cela.

Pendant ce temps, Halli s’est plaint d’avoir perdu des choses pendant le voyage et notamment ses muscles. Eh bien c’est parti un mois d’abonnement pour faire du pilates et du yoga. Les Amerlocs ont des clubs partout donc ce n’est vraiment pas cher en comparaison de la France. En plus elle a eu accès à tous les clubs de la ville.....avec cette enseigne. Elle s’en ai donné à coeur joie : 2 à 3H tous les jours. Je ne vous raconte pas maintenant, du béton, yes du vrai béton !

Mais revenons au principal centre d’intérêt : San >Francisco.

Elle est bien comme je me l’imaginais : des collines un peu partout avec des pentes vertigineuses. Quand je dis vertigineux, je ne ments pas. Lorsque vous montez en voiture que vous arrivez au stop qui à plat, vous ne voyez s’il y a des voitures : impressionant ces pentes.Au niveau architecture, vous trouvez des maisons de style victorienne mais pas plus haute que 2 étages et son pont, son pont et encore son pont. Nopus avons le pont d’Avignon et eux ils ont le Golden bridge. Vous le trouvez parfois totalement dans le brouillard, ou alors que la partie haute et vous voyez le tablier, ou alors la partie basse est dans le brouillard et vous voyez que les 2 piliers. Vous pouvez essayer toutes les combinaisons et ca marche avec le brouillard.

Tout en étant en Californie, San Francisco n’est pas chaude. Vous avez un brouillard qui envahit la péninsule tous les matins et qui se dissipe ou pas.Cela dépend de Mr Soleil. Nous avons eu des températures plutôt fraiches autour de 15°C. Vous voulez en farenheit 58°F. Eh comme toujours, les américains n’utilisent pas les mêmes unités pour à peu près tout. Vous devez passer votre temps à traduire et c’est chiant !

Nous avons eu que quelques jours de chaleurs, tout de même. Il ne faut pas exagérer, c’était autour de 25-30°C. Oahouuuuuuuuuuuuu Pour le climat, ce n’est pas la Costa Brava et pour l’eau, ce n’est pas mieux. Vous avez des lions de mer dans le coin pour vous dire la température du Pacifique dans le quartier. Mais vous ne venez pas ici pour ca. Vous venez pour les cable-cars qui vous traînent dans les rues pentues, vous venez aussi pour l’ouverture d’esprit de la ville, la ville la plus libre des USA. Vous avez le quartier gai, Hippies ou chinois comme l’endroit où nous vivions (pour les connaisseurs pas celui en centre-ville mais celui dans sunset district). Nous étions un peu loin du centre-ville mais ce n’est pas grave car il n’y a rien si ce n’est de grands immeubles, un centre-ville à l’américaine bon sang. Le mélange ethnique dans la ville est assez présent : vous avez des chinois, des irlandais, des italiens, des espagnols et bien d’autres....un gros mélange. Mais dans le bus, vous avez 3 langues : américain, chinois et espagnol. Les Chinois ne parlent pas un mot d’anglais, vraiment un monde dans la ville avec ses propres boutiques. Ils sont partout ces chintoques. Regardez bien autour de vous.

Nous nous sommes bien reposé dans la colocation. Nous avons passé un mois plutôt tranquille chez notre mamie : très sympa au début et d’humeur différente sur la fin. Une vraie personne âgée, elle change sans que l’on sache pourquoi. Ainsi pour les derniers jours, début septembre, elle nous a demandé de trouver un autre logement. Au début du séjour, nous pouvions rester jusqu’à la fin et du jour au lendemain c’est « vous devez partir ». « C’est la vie »comme diraient certains.

Nous ne regrettons pas notre stop car nous avons bien apprécié la ville et surtout le fait de se poser pendant 1 mois : un truc vraiment nouveau pour nous. J’ai oublié un élément de SF, son pénitencier Alcatraz. Vous vous rappelez la chanson de Johnny. Je ne peux pas vous la chanter mais vous vous rappelez sûrement. Il est placé au milieu de la baie. Nous ne l’avons pas visité car c’est une ancienne tôle et il vaut mieux rester sur une impression vue de l’extérieure. Voici un peu notre mois d’août et nos 1ers pas aux USA. Ah si, j’allais oublié. Vanessa est passé nous dire Bonjour avec un ami. Vanessa est une amie de France qui travaille à Edmonton au Canada. Elle nous a dit je viens vous voir les amis et bien vous ne savez pas le plaisir immense que cela fait de revoir une tête connue et que quelqu’un partage notre aventure même pour 4 jours. Nous avons fait les grands classiques en visite mais en tandem. Ce fût bien délir et marrant. 1ère fois pour nous et super drôle. Vous devez vraiment être en accord au niveau du pédalage et en confiance pour celui derrière. Il/elle ne voit pas la route.

Le beau temps était présent et nous avons servi de guide. C’est quelques jours sont passés vite et malheureusement, chacun a repris ses routes séparées. Mais cela reste un bon souvenir. Nous avons revu une amie élognée depuis longtemps et partagé un bout de chemin...

Par Halli Allo
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Lundi 11 octobre 2010 1 11 /10 /Oct /2010 20:12

San Francisco (3.August 2010 – 7. September 2010)

In dieser schönen Stadt am Pazifischen Ozean haben wir uns einen Monat zur Ruhe gesetzt. Naja, so stimmt das nicht ganz, denn faul waren wir ganz und gar nicht. David hat sich zu einem Englisch-Auffrischungskurs eingeschrieben und ich habe meine physischen Kräfte wieder auf Vordermann gebracht. Die bisherigen 9 Reise-monate haben Spuren bei mir hinterlassen, die Batterien waren völlig leer. Dieses Programm hat uns aber auch schon wieder an einen geregelten Tages- und Wochenrhythmus gewöhnt, d.h. 7 Uhr aufstehen, „Arbeit“, abends heimkommen, die Wochenenden genießen. Und ein anderer großer Vorteil, der sich aus dieser Pause ergeben hatte, war, dass wir den Rucksack einmal für eine gewisse Zeit in die Ecke stellen konnten, unsere Sachen mal wieder aus einem Schrank holen konnten und in ein und demselben Bett schlafen konnten. Unsere Herberge fanden wir in einer Wohngemeinschaft mit einer manchmal seltsamen Omi.

 

Aber keine Angst, natürlich haben wir nebenher auch die Stadt erkundet. Die Strassen von San Francisco sind ja berühmt, ein ständiges Auf und Ab. Den Spaß mit der „Cabel-Car“ haben wir uns auch einmal gegönnt. Ansonsten waren wir meistens zu Fuß unterwegs. Beim Schlendern durch die verschiedenen Viertel, z.B. Castro, Noe Valley, The Haights, kann man viele herrliche Häuser im viktorianischen Stil bestaunen und neidisch werden. Ok, manchmal sind sie etwas zu überladen, voller Verzierungen, aber im Großen und Ganzen sind sie hübsch. Parks hat diese Stadt auch zu bieten. Vor allem bei schönem Sommerwetter zieht es die Leute zum Picknick raus und dann sind sie völlig überlaufen. Wie Paris im Sommer. Aber hier ist es zu verstehen, denn der August gibt nicht viele Sonnentage her. Meist scheint es einem wie im November, grauer Nebel, der vom Pazifik reinschwimmt, und eiskalte Temperaturen. Dabei wollte ich doch endlich mal wieder Sonne und Hitze. Ein paar Tage, 4 ungefähr in diesem Monat, hat das auch geklappt. Aber das war’s dann auch schon.

 

Am Ende unseres San Francisco Aufenthaltes gab es noch eine tolle Überraschung. Vanessa, eine Freundin aus Frankreich, aber jetzt in Kanada stationiert, hat sich zu einem Kurzbesuch angesagt. Das haben wir natürlich nicht abgelehnt. Somit konnten wir ihr und Nicolas, einem anderen Franzosen, „unsere Stadt“ zeigen. Einen Tag war es besonders lustig. Wir haben uns das Abenteuer mit dem Tandem gegönnt. In Zweiergruppen ging es am Meer entlang bis zur Golden Gate Bridge. Anfangs waren ganz schöne Schlängellinien in unserem Kurs. Aber es dauerte nicht lange, da hatten wir es raus. Die Herren saßen auf dem Vordersitz und wir Damen hinten, d.h. die Herren kümmerten sich um das Lenken und Schalten und wir um die schöne Aussicht rechts und links von uns gelegen, denn nach vorne hin hatten wir keine Sicht. Aber geradelt haben wir auch!!! Manchmal ein bisschen weniger, wie Vanessa am Ende mitteilte, aber wenn man einen Triathlet vor sich sitzen hat, dann ist das zu verstehen . Am Ende hat uns dieser Besuch noch einmal erlaubt, all die für uns schönen Ecken zu besuchen, bevor es hieß Abschied zu nehmen.

Par Halli Allo
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Jeudi 30 septembre 2010 4 30 /09 /Sep /2010 20:19

Chile, dieses Land stand bei uns unter dem Motto Natur, wobei wir aber auch einige interessante Städte besichtigt haben. Unsere Route führte uns von Santiago aus nordwärts bis zur peruanischen Grenze, immer entlang der Panamerikana mit Abzweigen in die hohen Berge.

Chile ist kein breites Land, dafür aber seeehr, seeehr lang. Das bedeutete für uns lange Busfahrten, weniger schön. Zudem ist der Ausblick nicht sehr variabel, denn im Norden herrscht die Trockenheit vor. Das bedeutet Wüste über Wüste, den Pazifik auf der einen Seite und die Anden auf der anderen Seite. Das es aber ein schönes Land ist, lest und seht ihr bald. Man muss eben von der Hauptstrasse abbiegen und wie wir das gemacht haben, beschreibe ich Euch jetzt:

 

Santiago und nähere Umgebung (6.Mai 2010 – 9. Mai 2010)

Hier sind wir gelandet und wir dachten zu Anfang, wir wären in Spanien. Das heißt diese Stadt und deren Einwohner kamen uns recht europäisch vor (v.a. jetzt im Nachhinein, wo wir die anderen Plätze kennen). Die Sonne schien nun auch wieder. Und auch wenn die Chilenen in Winterpelz rumliefen, wir packten die T-Shirts aus! Eingenistet haben wir uns für einige Tage in einem kleinen Hostel, in dem wir am Morgen hausgemachte Melonenmarmelade auf frischem Brot von Señora Blanca serviert bekamen. So fangen Tage gut an!

Um die Stadt kennen zu lernen, haben wir mit einer 4-stündigen Stadtführung begonnen (Freetour, der Name des Konzepts). Ja, das klingt jetzt sehr lang, aber diese war sehr frisch gestaltet und wirklich interessant. Angefangen hat es im historischen Zentrum mit der Geschichte und Politik des Landes, aber dann ging es über zur Architektur und Kunst und später in die jungen Viertel mit etlichen Cafés und Restaurants. Dabei haben wir einen kleinen Einblick in die Gaumenfreuden des Landes bekommen – Empanadas (mmh! Leckere gefüllte Teigtaschen), Pastel de Choclo (Gratin aus Hühnchen und Mais u.a.) und das berühmte Nationalgetränk Pisco Sour (dabei gibt es einen Konkurrenzkampf mit Peru; wer nun den besten Pisco Sour produziert, ist uns dabei egal!), um nur einige zu nennen. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: ist eher was für die Herren als für uns Damen! „Café mit Beinen“, eine weitere typisch chilenische Delikatesse. Könnt Ihr Euch darunter was vorstellen? Nein? Ich mache es kurz, danach zählt nur Eure Phantasie. Also, da der Kaffee in Chile nicht gerade gut ist (Instantkaffee, bäh), haben sich die Cafébetreiber was ganz Cleveres ausgedacht. Sie lassen das heiße Getränk von Damen servieren, die sehr lange Beine haben, besser gesagt zeigen. Die Mode des Minirocks ist da großgeschrieben. Aber auch das Décolleté ist nicht ohne. Eine Steigerung existiert auch noch, denn manche Cafés haben schwarze Scheiben, so dass man das Innere nicht sehen kann. Wofür? Naja, wenn der Chef meint, es ist Zeit, dann ruft er die Oben-Ohne-Minute aus. Kein Witz, echt wahr!!! Ich nehme an, dass einige Männer an Koffein-Überdosis erkranken bei dem Angebot. Sie verbringen die meiste Zeit im Café und nicht im Büro!

Aber zurück zum Thema Stadt- und Landeskunde: wer noch tiefer in die Geschichte einsteigen möchte, dem sei auch das präkolombianische Museum zu empfehlen. Toll!

Ansonsten sind wir in den Parks herumgewandert und sogar auf einen Berg geklettert, naja ich gebe es zu mit dem Funikular , um die Aussicht auf die Stadt und die umgebenden Anden zu genießen. Aber aufgrund der hohen Luftverschmutzung konnten wir die Berge nur sehr verschleiert wahrnehmen. Aber macht nix. Wer wünscht sich schon Regen, um einen klaren Blick zu haben??? Sonne ist mir da lieber, und die Anden werde ich schon noch früh genug zu Gesicht bekommen.

Eines anderen schönen Tages haben wir uns ins Abenteuer Weingutbesichtigung gestürzt. Dafür mussten wir die Stadt verlassen. Aber da wir nun etwas gegen geplante Touren waren, haben wir die U-Bahn und den Bus vorgezogen. Mit unseren 10 Worten Spanisch war es auch gar kein großes Problem, am gewünschten Ort anzukommen (ok, manchmal waren die Hände auch sehr hilfreich. Aber immerhin haben wir es schon durch China geschafft, da sollte es hier auch möglich sein.). Und als wir letztendlich im Dörfchen standen, wurden wir gut bestaunt. Anscheinend verirrt sich hier kein Tourist ohne Tour hin. Das Weingut war sehr schön, der Wein etwas zu heftig für meinen Geschmack, v.a. der rote. Ach ja, wir waren bei Concha y Torro. Aber dennoch haben wir uns für den Abend eine kleine Flasche gekauft . Damit ging diese Station zu Ende.

 

Valparaiso und Umgebung (10.Mai 2010 – 12. Mai 2010)

Hier in Valparaiso stiegen wir ins eigentliche Chile ein. Keine großen restaurierten spanischen Bauten, sondern viele Hügel voller kleiner, bunter Hütten, die, wenn man etwas genauer hinschaut, fast zusammenfallen. Aber das macht den Charme dieser Stadt aus; außerdem die bunten Märkte und deren Einwohner (etwas matter im Teint).

In unserer Unterkunft haben wir von einem ausgewanderten Franzosen einige gute Tipps für die Besichtigung bekommen. So zogen wir also von Hügel zu Hügel und bestaunten die unterschiedlichsten Wandgemälde und Graffitis, ein weiteres Merkmal von Valparaiso. Als Transportmittel standen uns hier die alten Fahrstühle zur Verfügung, die einen auf die Hügel heben, sowie ein museumsreifer Trolleybus. Man kommt sich vor wie in einem alten Film.

Weiterhin haben wir uns die 20-minütig entfernt gelegene Stadt Vina del Mar angesehen. Das ist das St. Tropez Chiles. Im Sommer muss hier die Hölle los sein, v.a. an den Stränden, die in meinen Augen nicht schön sind (die Beschreibung im Reiseführer war zu geschönt für meinen Geschmack). Aber an unserem Montag war alles geschlossen – Ende der Saison. Aber wir haben uns wenigstens die Beine im Botanischen Garten vertreten, der eher einem Park glich.

Ein anderer Ausflug führte uns nach Isla Negra, dem Wohnort des bekannten Poeten Pablo Neruda. Hier konnten wir eines seiner 3 exzentrisch eingerichteten Wohnhäuser bestaunen, nachdem uns dafür in Santiago keine Zeit mehr blieb. Aber dieses hier soll eh das Beste sein. Es ist direkt am Meer gelegen, ein schöner Platz zum Schreiben, und gleicht einem Boot. Dieser Pablo war ein echter Sammler. Nichts, was er nicht gesammelt hat. Über Muscheln, Flaschen, Gläser und Pfeifen (um nur einiges zu nennen), standen auch ein Karussellpferd und eine Lokomotive herum. Seltsamer Geschmack, aber irgendwie war es reizend und sehr gemütlich.

 

La Serena und Umgebung (13.Mai 2010 – 16. Mai 2010)

Nach der französisch angehauchten Herberge in Valparaiso, sind wir hier nun in eine deutsche gekommen. Dieses Land muss das Paradies für Aussteiger sein.

Unser Besichtigungsziel war eigentlich das nah gelegene Elqui Tal, ein grünes, fruchtbares Fleckchen im sonst so trockenen Land. Aber das haben wir letztendlich nicht gesehen, denn es hat nur geregnet. Ja, in der Wüste kann es auch regnen! Dabei soll es hier angeblich nur 4 Tage pro Jahr regnen. Kaum zu glauben, wir haben den Joker gezogen und diese live miterlebt . Auch ein Erfolg!

Die Stadt La Serena mit den hübschen, bunten Kolonialhäusern und seinen 1000 Kirchen haben wir uns trotzdem angesehen. Die Spanier haben echt gute Arbeit geleistet bei ihrer Missionierung. An jeder Ecke findet sich eine andere Kirche und alle sind sie gut besucht. Ansonsten haben wir die Zeit in unserem kleinen Kämmerchen genutzt und Reisebücher gewälzt, um die weitere Strecke vorzubereiten. Das war auch nicht schlecht – ein Tag Pause!

 

Ach ja, was ich Euch noch sagen wollte: Wenn es in diesem Land so richtig regnet, dann sollte man lieber nicht reisen. Wir haben den Fehler begangen und uns gesagt, Regenwetter = gutes Reisewetter. Nicht so hier! Da es keine Abflusssysteme gibt, standen die Strassen völlig unter Wasser. Busse blieben auf der Panamerikana liegen, weil sie voll Wasser liefen. Und wir, die in Copiapo den nächsten Halt einlegen wollten, konnten nicht mehr trockenen Fußes den gegenüberliegenden Bürgersteig erreichen. GoreTex, kein schlechtes Material!!! Ansonsten sind auch Holzkisten zu empfehlen, auf denen man lang balancieren kann.

Da das Chaos so groß war, ließen wir den Besuch des Nationalparks „Tres Cruzes“ auf 4000m Höhe ins Wasser fallen. Man sagte uns, die Wege dahin sind nicht befahrbar. Wir konnten es glauben, wenn schon die Hauptstrassen so aussehen. Es war auch so eine Schnapsidee - im Winter auf 4000 m Höhe mit unserem leichten Camping-Equipment in einer winddurchlässigen Schutzhütte zu übernachten .

Somit buchten wir den nächsten Nachtbus, der uns weiter gen Norden nach Calama bringen sollte. Aber auch dabei verlief nicht alles nach Plan. Siehe unten…

 

Calama – San Pedro de Atacama (18.Mai 2010 – 22. Mai 2010)

Denn aufgrund des „Hochwassers“ ist unser geplanter Bus ausgefallen und irgendwo in der Pampa liegen geblieben. Pfff . Aber im Vergleich zu den armen Menschen an Bord ging es uns noch relativ gut. Wir wurden nur auf den nächsten Bus umgelegt, der dann kein Direktbus mehr war, sondern uns um 5 Uhr morgens aus dem Schlaf entließ. Der Anschlußbus hatte dann auch noch Verspätung. Sehr müde, aber immerhin, kamen wir an unserem Zielpunkt, Calama, an.

Dieser Ort ist nicht unbedingt zur Besichtigung zu empfehlen und diente uns eigentlich auch nur als Zwischenstop, um einen Mietwagen für unsere nächste Etappe San Pedro de Atacama zu finden (dort ist immer alles ausgebucht und wahnsinnig teuer – clevere Idee von David, hier zu halten ). Nach der Tour durch die Mietwagenfirmen und voller Verzweiflung, da es kein Allrad-Auto mehr gab, entschieden wir uns für ein normales Auto, auch wenn alle meinten, dass man damit nicht weit komme. Aber wir waren ja Südafrika-erfahren und wussten, was man auf Schotterstrassen alles anstellen konnte. Am Abend konnten wir schon einmal die Nachttemperaturen der Wüste und Höhe fühlen. Nicht schön . Deshalb gingen wir zeitig ins warme Bett.

 

Am nächsten Tag, vor Abfahrt nach San Pedro, statteten wir noch der größten überirdischen Kupfermine einen Besuch ab. David wollte unbedingt wissen, was und wie es in so einem Krater vor sich geht. Bei einer 2-stündigen Tour bekamen wir einige Informationen zur Größe der Mine, Ausbeute, genutzten Maschinen usw. Für mich nur böhmische Dörfer; nur eines, ALLES WAR RIESIG. Aber interessant war es trotzdem, auch für mich Technikprofessor.

Danach Großeinkauf für die nächsten Tage und Abfahrt nach San Pedro de Atacama, ein kleines typisches Dörfchen in der Salzwüste auf ca. 2500 m Höhe, was allerdings durch den Tourismus enorm wächst. Typisch sind die kleinen, alten Häuschen im Adobe-Stil, d.h. Lehmhütten mit Strohdächern, die weiß bepinselt waren – eben eine Region mit sehr viel Sonne! Am Rande von San Pedro haben wir unser Nachtlager in einem kleinen, gemütlichen Hostel gefunden. Damit ging dieser lange Tag zu Ende.

 

Die nächsten Tage haben wir uns in die ausgiebige Erkundung dieser Region gestürzt. Endlich wieder unabhängig im eigenen Auto. Allrad war letztendlich nicht nötig, denn alle Schotterstrassen waren gut ausgebaut.

Angefangen haben wir mit einer kurzen Wanderung durch den Ort und einer nahe gelegenen prähistorischen Siedlungsanlage der Atacameños, Aldea de Tulor, und einer Festungsanlage, Pukara de Quitor. Geschichte muß sein! Aber wichtiger war uns natürlich die umgebende Natur.

San Pedro ist an einem riesigen trockenen Salzsee gelegen, der allerdings nicht weiß erscheint, da Vulkanstaub darüber verstreut liegt. Demzufolge gibt es ziemlich viele Lagunen, die herrlich türkis-blau sind und wo es auch Flamingos zu sehen gibt. Am Rande dieser haben wir ziemlich viel Zeit verbracht und jede Menge Fotos geschossen. Aber diese Lagunen sind nicht das Einzigste, was es hier zu bestaunen gibt. Schon auf der Fahrt hierher sind uns die hohen Vulkane aufgefallen. Mit schönem blauen Himmel und Sonne sehen auch grau-braune Zuckerhüte schön aus (aber man hofft, dass sie nicht jetzt ausbrechen). Zwei dieser Vulkane und ihren blauen Lagunen, auf über 4000 m Höhe gelegen, haben wir einen Besuch abgestattet. Es geht noch ohne Sauerstoffmaske , aber beim Spaziergang haben wir die Höhe doch gut zu spüren bekommen. Die Puste geht einem ziemlich schnell aus, auch wenn man nicht rennt und man nur ca. 20 Höhenmeter zu überwinden hat. Da müssen sich die roten Blutkörperchen wohl noch vermehren. Aber Gelegenheit dazu bekommen sie noch genug im Laufe unserer nächsten Reisestationen.

Und dann das berühmt berüchtigte Valley de la Luna! Wow. Mehr gibt es dabei eigentlich nicht zu sagen. Ich weiß nicht, wie es auf dem Mond ausschaut, aber wahrscheinlich genauso wie hier, denn sonst würde dieses Tal nicht so heißen. Gell? Hier wächst echt gar nichts, nur Sand und Steine liegen rum. Aber schön ist es trotzdem. Somit haben wir uns auch eine Düne hinaufgequält, hach die Höhe, um dem Sonnenuntergang zu folgen.

Den richtigen Mond und die Sterne des Südhimmels haben wir eines Nachts mit einem französischen Astronomen bestaunt, der sich das Leben hier schön macht (2 Stunden Arbeit pro Tag und trotzdem reich werden, das könnte ein Ziel sein!). Die Erläuterungen waren super, allerdings ist davon bei mir nicht viel hängen geblieben. Ich habe eher die Sicht durch die Teleskope genossen und Mond und Sterne und Sternennebel usw. bestaunt und versucht, dabei nicht zu erfrieren. Naja, das Southern Cross könnte ich Euch trotzdem noch zeigen und das ganz ohne Hilfe!

Zum Abschluss haben wir auch noch einen Geysir besucht, El Tatio, allerdings diesmal mit Tour, denn alle sagten uns, der wäre per Auto nicht erreichbar. Und wenn man es nicht besser weiß, dann glaubt man es eben. Aber ach, wären wir nur nicht darauf reingefallen. Die Strassen waren ok, denn auch die Reiseveranstalter fuhren mit normalen Kleinbussen da hoch (4300 m). Das einzig Schwierige war, man muss 4 Uhr früh los, um rechtzeitig, d.h. 6 Uhr, oben anzukommen. Warum so früh? Der Geysir braucht die Sonne zum Spucken, d.h. wenn das Eis am Morgen durch die Sonne schmilzt, dann strömt das Wasser im hohen Bogen raus. Diesen Anblick haben wir aber mit unseren „Super Guide“ verpasst. Denn er war der Meinung, dass an dieser Stelle zu viele Menschen waren, so dass wir an einer anderen Stelle unsere Besichtigung starteten. Blödmann! Wir haben nicht dafür gezahlt, um wenig Menschen um uns zu haben (das war uns klar, dass das halbe Dorf da sein wird), sondern die Fontäne! Somit war mal wieder eine geplante Tour ein Reinfall. Und damit ging die schöne Zeit hier in der Salzwüste zu Ende.

 

Iquique (23.Mai 2010 – 25. Mai 2010)

In Iquique, der chilenischen Sommerurlaubsmetropole aufgrund seiner Strände und der ehemaligen Salpeterminen-Hochburg (sogar für die DDR wurde produziert ), haben wir eigentlich nur einen Halt eingelegt, um die lange Busfahrt in den äußersten Norden zu unterbrechen. Aber auch dabei haben wir nicht die Beine hochgelegt. Wir haben uns wieder ein Auto gemietet (in Chile keine Schwierigkeit), denn sonst kommt man nicht sehr weit, und uns, wie logisch, eine verlassene Salpetermine und das dazu gehörige Wohnörtchen angesehen. Es steht noch so, wie es 1960 verlassen wurde. Also kein hintrappiertes Museum, sondern Realität, eine echte Geisterstadt.

Weitere Kurzziele waren eine Oase und ein großes Gemälde auf den trockenen Wüstenbergen. Häh Gemälde? Naja, es ist wohl eher ein in Stein gemeißelter 86 m großer Geoglyph, der auf ca. 900 AC geschätzt wird. Warum und was er besagen soll, weiß man aber nicht. Nun ist es eine Attraktion. Und er bleibt bestehen, da er vom Regen nicht weggewaschen werden kann, denn Regen gibt es hier nicht. Und wie das in der Wüste ist, gibt es auch Oasen, hübsch grüne Oasen. Von einem Schlag auf den anderen kommt man aus der öden Wüste in eine Blüten- und Fruchtoase. Da gehen einem die Augen fast über, voller Farben… Damit war das ein guter Abschluss für diese sonst sehr sandige Etappe.

 

Arica und Lauca National Park (26.Mai 2010 – 1. Juni 2010)

Der nächste Bus brachte uns dann nach Arica. Dort haben wir bei Ross, einem Kiwi, gehaust. Ihn hat Chile schon immer angezogen, v.a. weil es im Winter nicht so kalt und nass ist, wie in Neuseeland. Bei ihm haben wir uns am Morgen den Magen mit Müsli voll geschlagen (Quinoa, mmh, sehr zu empfehlen; das muss ich zu Hause auf jeden Fall suchen) und danach eine Menge Empfehlungen für den Lauca National Park auf den Weg mitbekommen.

Mit unserem gemieteten Allrad Jeep, yeah wie im Wilden Westen, haben wir uns wieder einige Meter in die Höhe gewagt. Um nicht an Kopfschmerzen zu sterben, haben wir wieder unser Hausmittel herausgeholt, viiieeel Flüssigkeit. Mit ca. 6 Liter pro Tag und vielen Pippipausen sind wir aber gut durch dieses Abenteuer „von 0 auf 3500 m“ gekommen.

Unser Basislager haben wir in Putre, einem kleinen Bergdörfchen mit großem Potential für den Tourismus aufgeschlagen. In unserer Herberge hatten wir sogar ein hauseigenes Lamababy, Patrizio, der neugierig jedem gefolgt ist, die Nase zu jeder Tür rein gesteckt hat und beim Frühstück neben uns saß. So schöööön kuschelig!

Angefangen haben wir unsere Besichtigungstour der Region mit einem Thermalbad auf 4100 m Höhe, erwärmt durch die Vulkane. Mit schöner Aussicht relaxten wir im 30°C warmen Pool bei recht frischen Außentemperaturen. Diese Hitze gleich nach dem Aufstieg hat uns aber die Kraft am ersten Abend genommen, so dass wir sehr zeitig in die Federn fielen. Dafür gut erholt am nächsten Morgen ging es los in die Natur. Über kleine, einsame Bergdörfchen, eine Wanderung in den Bofedals (so nennt sich die Flora hier, d.h. kleine robuste Grasbüschel, die Nahrungsgrundlage der Lamas), die uns wieder einmal die Puste genommen hat und kleinen Lagunen fuhren wir bis zum Chungara See nahe der bolivianischen Grenze, auf 4600 m. Und immer waren die schönen Vulkane dabei.

Für die Rückfahrt, von Putre nach Arica auf Meereshöhe, entschieden wir uns für einen anderen Loop übers verlassene Hinterland und Schotterstrassen. Der erste Teil der Abfahrt hat auch gut geklappt. Unterwegs haben wir alten Dörfchen mit hübschen Kirchen einen Abstecher abgestattet. Aber dann haben wir unseren Abzweig nicht gefunden. Ausschilderungen gibt es hier nicht. Hier verirren sich eh nur Einheimische hin und die kennen den Weg. Somit haben wir etliche Kilometer mehr auf der Schotterstrasse zurücklegen müssen und immer gehofft, dass das Benzin im Tank auch ausreichend ist, um uns wieder zurück nach Arica zu bringen. Wir hatten Glück, aber ein anderes Auto dafür nicht. Unterwegs sind wir auf einen Mann und seinen Vater, schon ein sehr alter Opi, gestoßen, deren Auto in dieser Pampa liegen geblieben war. Mit unserem Spanischvokabular nahmen wir an zu verstehen, dass es an der Batterie lag, und als der Sohn anfing, diese auszubauen, waren wir uns 100 %-ig sicher. Wir baten unsere Hilfe an, sie zurück nach Arica zu bringen. Aber das lehnten sie ab, zumindest halb. Denn der Sohn wollte mit uns zurückkehren, um eine neue Batterie zu besorgen, wobei der Opi die Nacht in dieser Einöde und eisigen Temperaturen im Auto verbringen sollte. Autowache muss sein! Das zu akzeptieren ist uns ziemlich schwer gefallen, aber was sollten wir tun. Erstens konnten wir uns auf Spanisch nicht wirklich verständigen und zweitens schien das in so einer verlassenen Gegend normal zu sein. Immerhin halfen wir!

Glücklich zurück in der Zivilisation haben wir den Abend sehr ruhig verbracht und uns auf ein neues Land, nämlich Peru, vorbereitet.

 

Somit ging unser Chile-Abenteuer nach 4 Wochen zu Ende. Dieses Land hält in den Bergen echte Perlen versteckt. Nachdem wir nun den Norden kennen, bleibt uns noch der Süden, den wir in den kommenden Jahren sicher auch noch bereisen werden. Diese Naturwunder sind echt zu empfehlen, v.a. bevor der große Touristenansturm beginnt.

Par Halli Allo
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