Mercredi 12 mai 2010 3 12 /05 /Mai /2010 03:13

Forgotten World Highway – Stratford – Mount Taranaki – Wanganui (5. März 2010)

Aufstehen, ja es geht noch. Konnte noch aus dem Zelt rauskrappeln. Also alles gut. Nun hieß es Abschied nehmen von diesem Park und weiterziehen Richtung Südwesten. Über den Forgotten World Highway, eine lange Schotterstraße durch wunderschöne Landschaft erreichten wir Whangamomona, eine unabhängige Republik in einem demokratischen Land (die spinnen die Neuseeländer). Aber diese ist schnell bereist, denn mehr als 3 Häuser, eine Kirche und ein Hotel gibt es da nicht zu sehen.

Danach setzten wir unsere Reise fort, über Stratford, wo wir zufälligerweise pünktlich zum kitschigen Romeo & Julia-Glockenspiel eintrudelten. Also sahen wir uns dieses Schauspiel zusammen mit einer kanadischen Reisegruppe an. Diese waren sehr angetan von diesem kulturellen Highlight, wir auch!

Unser Ziel, den Mount Taranaki, einen anderen Vulkan, haben wir leider nur sehr, sehr, sehr kurz gesehen. Danach haben ihn die Wolken eingenommen. Aber wie wir später hörten, braucht man wirklich Glück, diesen zu sehen. Und weil wir nur Sonne und keine Wolken und Regen gebucht hatten, fuhren wir noch ein Stückchen weiter gen Süden, wo wir unseren Nachtplatz fanden.

Par Halli Allo
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Mercredi 12 mai 2010 3 12 /05 /Mai /2010 03:10

Tongariro National Park (3. März 2010 - 4. März 2010)

Erst einmal ausschlafen nach diesen Strapazen. Aber dann haben wir uns doch aufgemacht. Zuerst ins Infocenter, um uns nach dem Wetter zu erkundigen, denn wir wollten am nächsten Tag den Tongariro Alpine Crossing (19 km) durchs Vulkangebiet in Angriff nehmen. Die Zeiger standen auf Sonne. Also dann mal ran ans Warm-up. Um unsere Beine schon mal aufzuwärmen haben wir heute noch zwei kleinere Wanderrunden gedreht, zu den Silica Rapids und den Taranaki Waterfalls, immer die Vulkane im Auge. Am Abend auf dem Zeltplatz trafen wir ein nettes Pärchen aus München, die dasselbe Vorhaben hatten wie wir, wie so viele andere auch. Wir werden wohl nicht alleine unterwegs sein .

Am nächsten Tag hieß es 6 Uhr raus aus den Federn (im wahrsten Sinne des Wortes ; Alle sagten, dass man wirklich früh los muß), brrr es war sooo kalt (kein Wunder, der Zeltplatz lag gleich neben einem kühlen Gebirgsfluß). Nach einem stärkenden Frühstück ging es dann auch gleich los zum Startpunkt und rauf auf die Berge. Wie so viele andere (kleine Autobahn) stiegen wir gewaltig viele Treppen und Geröllsteine von 1100m auf 1400m, dann auf 1650m und schließlich auf 1900m. Dann ging es steil herab in der Lavaasche zu den Emerald Lakes (die Vulkantätigkeit war noch sichtbar und riechbar) und zum Blauen See, wo wir unsere Mittagspause einlegten. Gott sei Dank entschädigten die Ausblicke die Strapazen. Nun waren es nur noch 2 Stunden bis zum Ende – aber nicht für uns!!! Weil es nur eine One-way-Wanderung war, und wir uns die vielen Dollars für den Bus für andere Dinge sparen wollten (ganz schön clever die Neuseeländer, mit One-way Wanderungen füllt man das Portemonnaie auf), hieß es also für uns wieder zurück! Vor allem der Anstieg in der Lavaasche hatte es mir angetan, fast 90° Anstieg, echt, ungelogen! Und weil wir noch nicht genug gewandert waren, machten wir noch einen kleinen Abstecher auf den Tongariro-Vulkangipfel, noch ein bisschen höher (1967m). Am Ende war ich echt alle, aber die tolle Sicht und die Fotos waren es wert. Morgen werden wir sehen, was die Beine so sagen und wer weiß, vielleicht entdecken wir noch neue Muskeln, wie nach dem Chinesischen-Mauer-Marsch . Aber wie immer, nur die positiven Erinnerungen bleiben. Der Abend, das könnt Ihr Euch sicher denken, verlief für mich eher ruhig, ganz ruhig .

Par Halli Allo
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Mercredi 12 mai 2010 3 12 /05 /Mai /2010 03:07

Orakei Koraki - Taupo (1. März 2010 - 2. März 2010)

Supi, unser Paket hat den weiten Weg von Afrika hierher gut überstanden. Nun haben wir wieder unsere Campingsachen im Gepäck! (dachten wir)

Also dann mal los zur Landeserkundung. Unsere erste Direktion lautete Taupo, inmitten einer geothermal aktiven Region gelegen. Aber unterwegs ereilte uns die Müdigkeit (kein Wunder, wenn der Wecker immer auf halb 7 steht), so dass wir eine kleine Pause einlegen mussten. Die Batterien gut gefüllt, ging es dann weiter durch die typischen grünen Neuseeland-Hügel, vorbei an Kühen und, na klar, den Schafen . Nach unserem langen, harten Winter () stechen einem die Farben richtig ins Auge.

Unseren ersten Stopp legten wir im Orakei Koraki Thermal Park ein. Nach einer Bootsfahrt über einen See sahen wir dort das erste Mal Geysire und Schlammpools. Schon erstaunlich und faszinierend, wie das so spritzt. Wir genossen also unsere erste kleine Wanderung im Wandererland.

Nach diesem schönen Erlebnis wollten wir uns gemütlich auf einem Campingplatz niederlassen. Wir hatten auch schon alles geplant und einen ruhigen Platz gefunden. Aber als wir dann unser Zelt aus dem Päckchen holten, ereilte uns eine große Überraschung: Es war nur noch die Hälfte drin!!! Was das heißt? Naja, die NZ-Biosecurity-Behörde hat natürlich unser Paket bei der Einreise gecheckt und Erd-, Pflanzen- und Vogelreste auf dem Zeltboden entdeckt. Das hat sie dazu veranlasst, es einzubehalten und uns drei Möglichkeiten zur Wahl zu stellen: 1)reinigen, 2)zurückschicken oder 3)zerstören. Dabei galt es allerdings, eine Frist einzuhalten. Und all das war im Paket ganz unten zu finden. Das blöde war nur, dass die Frist natürlich abgelaufen war, da sie die 3 Monate Postlagerung nicht berücksichtigt haben. Somit existierte unser Innenzelt also nicht mehr . Na das fängt ja gut an! Geschockt haben wir uns sofort auf den Weg nach Taupo gemacht, die nächstgrößere Stadt, um ein Zelt und somit ein Nachtlager zu finden. Aber ach, die Bürgersteige werden hier schon um 5 hochgeklappt und es war mittlerweile schon halb 7. Am Boden zerstört also wieder zurück zum Zeltplatz. Wir erklärten der Dame unser Problem und das wir nun ein Zimmer suchen müssten, und sie war so nett und bot uns einen Wohnwagen an. Somit verbrachten wir unsere erste Nacht in einem Wohnwagen – wie romantisch – wie Omi und Opi!

Unsere Tagesaufgabe am folgenden Tag hieß Zelt finden. Also auf zum Shopping. Nun kennen wir alle Wanderläden und ihre netten Verkäufer in Taupo und haben am Ende doch keines gefunden, was unseren Wünschen zumindest in etwa entsprach(nicht wir waren kompliziert, die Beschaffung war nicht mehr möglich). Ist auch schwierig am Ende der Camping-Saison, wenn die Regale und Lager leer sind. Letztendlich haben wir noch einen Tipp bekommen, es in Rotorua, ca. 80km entfernt, zu versuchen. Also haben wir uns aufgemacht und dort am Ende ein Zelt gefunden, was uns akzeptabel erschien, auch wenn es viel kleiner ist als das alte (wie sie hier 3 Personen reinkriegen, müssen sie uns erst noch erklären; Australier sind auch nicht wirklich kleiner als wir Europäer). So, nun können wir hoffentlich ganz entspannt reisen.

Nachdem die Taschen leer waren, haben wir unseren Weg noch bis in den Tongariro National Park, bekannt für seine Vulkane, fortgesetzt. Die guten Ausblicke unterwegs haben uns den ersten Stress vergessen lassen.

Par Halli Allo
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Mercredi 12 mai 2010 3 12 /05 /Mai /2010 03:06

Auckland (28. Feb 2010)

Auf in die Natur und den Sommer, nach Neuseeland! Der Flug war mal wieder zu lang und zu unbequem, um zu schlafen. Also hatte ich wieder einen Kinoabend (toll), was aber dazu führte, dass ich völlig übermüdet ankam (nicht toll). Aua, sind Sonnenstrahlen hell! Die Biosecurity-Kontrolle haben wir relativ gut überstanden. Wir mussten nur ein bisschen desinfektiert werden, naja nur unsere Schuhsohlen J (nee echt, manisch sind die hier; können uns ja nicht schwebend fortbewegen!).

Der erste Schritt im Lande war dann, unser Auto in Empfang zu nehmen. Der zweite, eine feste Unterkunft zu suchen, da unser Zelt noch im Päckchen auf der Post schlummerte, und der dritte, unsere Speisekammer etwas aufzufüllen. Danach hatten wir Zeit, eine kleine Runde im Hafen zu drehen und die Sonne zu genießen (die Stadt gibt sonst nicht sehr viel her). Unser Abendprogramm war wieder prall gefüllt: Wäschewaschen, kochen, die Reise vorbereiten und schlaaafen.

Par Halli Allo
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Mercredi 12 mai 2010 3 12 /05 /Mai /2010 03:04

Wir haben schöne 4 Wochen in diesem Land verbracht, auch wenn das ‚auf die Straße spucken’ noch immer da war. Nach Vietnam war die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen besonders hervorstechend. Vor allem in den ländlichen Gegenden und in den Zügen sind wir immer herzlich empfangen wurden; anfangs zwar etwas skeptische, überraschte Gesichter, dann aber sehr wissbegierig und neugierig (wir mussten natürlich immer einen Dolmetscher finden).

Was ist uns sonst noch landestypisches aufgefallen?

Erstes Stichwort Handy: Ja, das Handy ist sehr wichtig. Wirklich jeder, bis auf uns, hat eines, zu jeder Gelegenheit parat (sogar auf der Toilette!!!) – Das weiß ich daher so genau, da die Chinesen die Türen für die Toiletten erst entdecken und diese somit noch offen stehen. Und weil ich irrtümlicherweise einmal dachte, man spricht mit mir (ich verstand nichts), aber dann eine Dame mit Handy am Ohr aus dem Häuschen kam.

Zweites Stichwort Mode: Die tägliche Mode hat sich geändert. Von den Pyjama-Trägern in Thailand, Kambodscha und Vietnam sind es nun hier die Strumpfhosen, die so gar ohne Röcke getragen werden. So sieht man den Übergang von Hintern zu Bein, aber das stört hier keinen. Andererseits gibt’s die super gestylten, hippen Chinesen. Modische Accessoires sehr beliebt, v.a. die Brillen – egal ob Gläser drin sind. Die Baby- und Kleinkindmode hat es uns aber besonders angetan. Die armen Kinder haben den Hintern immer im Freien. Während sie eingepackt sind wie die Kosmonauten, fehlt der Stoff zwischen den Beinen. Die Armen! Die müssen später alle Probleme mit Prostata und Blase haben.

Drittes Stichwort Sauberkeit: Chinesen sind ein bisschen, oder eher sehr, schmuddelig. Alles landet auf der Strasse, Kinder gehen nicht auf Toilette sondern werden einfach hingehangen, wo sie gerade sind und wenn es mitten im Zugabteil ist (Toilette ist gleich daneben aber das interessiert keinen – die armen Putzkräfte), Rölpsen, Pupsen, Rotzen – alles ohne Hemmung vor den anderen – bääääh…Hinsichtlich diesen Punktes können sie echt noch dazulernen und ich wäre nicht traurig, wenn ich das beim nächsten Besuch missen müsste.

Und zum Schluß noch etwas Lustiges, Typisches. Wie gesagt waren wir ja zum Chinesischen Neujahr unterwegs. Und wie es bei uns so ist, Jahresabschluss-Shows rund um die Uhr, ist es auch hier nicht anders. Immer eine Gelegenheit, sich von der besten Seite zu zeigen. So sieht man Opernsänger in Militärtracht, die vor den Größen der Politik und des Militärs auftreten, und immer ein Lächeln auf den Lippen. Es lebe die Volksrepublik!

Mein Tipp: Immer einen Besuch wert!!!

Par Halli Allo
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Mercredi 12 mai 2010 3 12 /05 /Mai /2010 03:02

Hong Kong (25. Feb 2010 – 27. Feb 2010)

Wow, welch Wechsel, von Nord nach Süd, von Michelin-Mann auf T-Shirt und von China nach Hong Kong??? Ich weiß, Hong Kong gehört mittlerweile zu China, aber nicht für die Chinesen. Es wird immer ausgeschlossen, z.B. wenn für den Tourismus von China die Rede ist, dann zählt diese Region nicht dazu und ihre eigene Währung haben sie auch noch.

Nun sind wir also angekommen inmitten der Hochhäuser. Auf den restlichen cm2 drängen sich Autos, Busse, tausend Menschen und werbende Inder. Also wirklich nicht mehr China! Die 2 hier verbrachten Tage wanderten wir durch die Strassen, durch HighTech-Geschäfte, machten eine Fährfahrt und aßen viel. Die Zeit war genug, um es einmal gesehen zu haben. Die Umgebung ist sicher schön, denn als wir vom Flughafen einfuhren, sahen wir viele grüne Hügel und laut Bekanntschaft kann man hier sehr gut wandern. Vielleicht ein andern Mal. Unsere Reise geht weiter.

Par Halli Allo
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