Mercredi 12 mai 2010
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Orakei Koraki - Taupo (1. März 2010 - 2. März 2010)
Supi, unser Paket hat den weiten Weg von Afrika hierher gut überstanden. Nun haben wir wieder unsere
Campingsachen im Gepäck! (dachten wir)
Also dann mal los zur Landeserkundung. Unsere erste Direktion lautete Taupo, inmitten einer geothermal aktiven
Region gelegen. Aber unterwegs ereilte uns die Müdigkeit (kein Wunder, wenn der Wecker immer auf halb 7 steht), so dass wir eine kleine Pause einlegen mussten. Die Batterien gut gefüllt, ging es
dann weiter durch die typischen grünen Neuseeland-Hügel, vorbei an Kühen und, na klar, den Schafen
. Nach unserem langen, harten Winter (
) stechen einem die
Farben richtig ins Auge.
Unseren ersten Stopp legten wir im Orakei Koraki Thermal Park ein. Nach einer Bootsfahrt über einen See sahen
wir dort das erste Mal Geysire und Schlammpools. Schon erstaunlich und faszinierend, wie das so spritzt. Wir genossen also unsere erste kleine Wanderung im Wandererland.
Nach diesem schönen Erlebnis wollten wir uns gemütlich auf einem Campingplatz niederlassen. Wir hatten auch
schon alles geplant und einen ruhigen Platz gefunden. Aber als wir dann unser Zelt aus dem Päckchen holten, ereilte uns eine große Überraschung: Es war nur noch die Hälfte drin!!! Was das heißt?
Naja, die NZ-Biosecurity-Behörde hat natürlich unser Paket bei der Einreise gecheckt und Erd-, Pflanzen- und Vogelreste auf dem Zeltboden entdeckt. Das hat sie dazu veranlasst, es einzubehalten
und uns drei Möglichkeiten zur Wahl zu stellen: 1)reinigen, 2)zurückschicken oder 3)zerstören. Dabei galt es allerdings, eine Frist einzuhalten. Und all das war im Paket ganz unten zu finden. Das
blöde war nur, dass die Frist natürlich abgelaufen war, da sie die 3 Monate Postlagerung nicht berücksichtigt haben. Somit existierte unser Innenzelt also nicht mehr
. Na das fängt ja gut an! Geschockt
haben wir uns sofort auf den Weg nach Taupo gemacht, die nächstgrößere Stadt, um ein Zelt und somit ein Nachtlager zu finden. Aber ach, die Bürgersteige werden hier schon um 5 hochgeklappt und es
war mittlerweile schon halb 7. Am Boden zerstört also wieder zurück zum Zeltplatz. Wir erklärten der Dame unser Problem und das wir nun ein Zimmer suchen müssten, und sie war so nett und bot uns
einen Wohnwagen an. Somit verbrachten wir unsere erste Nacht in einem Wohnwagen – wie romantisch – wie Omi und Opi!
Unsere Tagesaufgabe am folgenden Tag hieß Zelt finden. Also auf zum Shopping. Nun kennen wir alle Wanderläden
und ihre netten Verkäufer in Taupo und haben am Ende doch keines gefunden, was unseren Wünschen zumindest in etwa entsprach(nicht wir waren kompliziert, die Beschaffung war nicht mehr möglich).
Ist auch schwierig am Ende der Camping-Saison, wenn die Regale und Lager leer sind. Letztendlich haben wir noch einen Tipp bekommen, es in Rotorua, ca. 80km entfernt, zu versuchen. Also haben wir
uns aufgemacht und dort am Ende ein Zelt gefunden, was uns akzeptabel erschien, auch wenn es viel kleiner ist als das alte (wie sie hier 3 Personen reinkriegen, müssen sie uns erst noch erklären;
Australier sind auch nicht wirklich kleiner als wir Europäer). So, nun können wir hoffentlich ganz entspannt reisen.
Nachdem die Taschen leer waren, haben wir unseren Weg noch bis in den Tongariro National Park, bekannt für
seine Vulkane, fortgesetzt. Die guten Ausblicke unterwegs haben uns den ersten Stress vergessen lassen.
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